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Cecina nutzt Tormannfehler: Maria Lanzendorf siegt 2:0 in Reisenberg

SC Reisenberg
Maria Lanzendorf

Der Gebietsliga Süd/Südost-Auftritt endete für den SC Maria Lanzendorf mit einem 2:0-Auswärtssieg beim SC Reisenberg. Nach einer chancenarmen ersten Hälfte stand es 0:0, nach der Pause trafen David Cecina (62.) zum 0:1 und in der Nachspielzeit Valentin Nikolic zum Endstand. Trainer Djuro Mihaljica sprach von einem Pflichtdreier, der sich hart erarbeitet anfühlte: „Alles andere als ein Sieg wäre für uns eine Enttäuschung gewesen.“ Entscheidend war für ihn ein Moment nach Wiederbeginn: „Ausschlaggebend war das erste Tor. Unser Stürmer hat gut attackiert und den Fehler genutzt.“

Roter Fußball landet im Tornetz - Torwart im Hintergrund

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Zähe erste Hälfte, klare Antwort nach der Pause

Maria Lanzendorf brauchte in Reisenberg eine Halbzeit, um in Gang zu kommen. Djuro Mihaljica nahm seine Mannschaft da nicht aus der Verantwortung: „Wir waren nicht aggressiv genug, nicht so aktiv, hatten viele Ballverluste. Der letzte Pass war nicht gut.“ Folgerichtig ging es mit 0:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste allerdings spürbar zu. „Nach der Pause haben wir ein anderes Gesicht gezeigt und viele Chancen kreiert. Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg verdient“, erklärte der Coach. In diese stärkere Phase fiel auch das 0:1: In Minute 62 brachte David Cecina seine Farben in Front und gab dem Spiel die Richtung, die Lanzendorf gesucht hatte.

Das 0:1 als Knackpunkt – erzwungen und eiskalt genutzt

Der Führungstreffer, so der Tenor des Trainers, entschied ein enges Duell zweier disziplinierter Mannschaften. „Ausschlaggebend war das erste Tor“, sagte Mihaljica und schilderte, wie es zustande kam: „Es war ein Rückpass zum Tormann. Er hat gezögert, wollte unseren Stürmer ausspielen, ist hängen geblieben. Unser Stürmer hat ihm den Ball weggeholt und das Tor gemacht.“ Der Coach wollte den Fehler des Gegners nicht überhöhen, sondern betonte das eigene Zutun: „Es war ein Tormannfehler, aber unser Stürmer hat gut attackiert und den Fehler genutzt.“ Genau diese Konsequenz hatte vor der Pause noch gefehlt. Nach dem 0:1 blieb Lanzendorf stabil, hielt den Ball besser und wartete geduldig auf die nächste Chance.

Respekt für Reisenberg, Schiri in Ordnung – und ein klarer Auftrag fürs Finish

Mihaljica fand trotz Auswärtssieg auch Worte für den Gegner: „Ein Lob an Reisenberg. Sie waren ersatzgeschwächt, haben aber bis zur letzten Minute gekämpft. Man sieht an den letzten Resultaten, dass sich jeder gegen sie schwer tut.“ In der Tabelle steht Reisenberg mit sechs Punkten zwar ganz unten, doch der Einsatz stimmte. Der Unparteiische passte ins ruhige Bild des Abends: „Der Schiedsrichter war in Ordnung. Es gab keine hektischen oder umstrittenen Szenen.“ Sportlich setzte Lanzendorf in der Schlussphase den Deckel drauf: In der 90.+5. Minute erhöhte Valentin Nikolic auf 2:0. Für den weiteren Weg hat der Trainer eine klare Agenda: „Wir haben nach der Pause den Ball länger gehalten und wenig Ballverluste gehabt. Luft nach oben gibt es im Spielaufbau von hinten – das müssen wir besser machen.“ Und zum Unterschied an diesem Tag fasste er es nüchtern zusammen: „Wer das erste Tor macht, gewinnt so ein Spiel.“

Gebietsliga Süd/Südost: Reisenberg : Maria Lan. - 0:2 (0:0)

  • 95
    Valentin Nikolic 0:2
  • 62
    David Cecina 0:1