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„Die Stimmung war von Anfang an sehr positiv“ – Cvisic: Enzesfeld/H. nach starkem Start früh gesichert

BSV Enzesfeld/H.

Der Klassenerhalt in der Gebietsliga Süd/Südost war für den BSV Enzesfeld/H. heuer früh in trockenen Tüchern. Nach einem starken Start und einem schnell erarbeiteten Polster landete die Elf von Trainer Mario Cvisic am Ende auf Rang 10 und holte 26 Punkte – lange Zeit ohne echten Abstiegssog. Der Coach betont vor allem die stabile Basis: „Die Stimmung war von Anfang an sehr positiv.“ Ein schmerzlicher Abgang steht dennoch an: Torjäger Berke Kuvvet wird den Verein verlassen.

Zwei Fußball im Zweikampf

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Schneller Start, frühe Ruhe im Abstiegskampf

Mario Cvisic ordnet die Saison schnörkellos ein. „Unser Ziel war klar: so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“ Der Spielplan hatte es zum Auftakt gleich mit direkten Konkurrenten in sich, trotzdem erwischte Enzesfeld/H. einen echten Lauf. „Wir sind super reingekommen, hatten einen guten Start und konnten uns ein Polster verschaffen. Relativ früh waren wir in der sicheren Zone“, so der Trainer. Die Tabellenkurve bestätigt dieses Bild: Nach einem sehr positiven Beginn pendelte sich der BSV im Bereich um Platz 10 ein und blieb dort über weite Strecken stabil. Druckphasen wurden so gar nicht erst groß, weil die Punkte früh am Konto waren – genau das, was Cvisic vorgegeben hatte.

Stabile Stimmung, keine Ausfälle – die Basis hat gehalten

Was die Saison im Rückblick getragen hat, ist für den Coach schnell erklärt. „Die Stimmung ist gut – von Anfang an sehr positiv. Es gab nie Panik und das wollen wir auch so aufrechterhalten“, sagt Cvisic. Der Teamspirit blieb konstant, Unruhe kam keine auf. Auch die Rahmenbedingungen spielten dem BSV in die Karten: „Wir haben keine Verletzten. Alle sind topfit.“ Dazu gab es laut Cvisic weder im Betreuerteam noch im Umfeld Veränderungen – Stabilität auf allen Ebenen. Genau diese Ruhe half der Mannschaft, die Linie zu halten und die vielen kleinen Aufgaben einer langen Spielzeit konzentriert abzuhaken. Transfergeflüster wollte der Coach nicht befeuern: „Bezüglich Neuzugängen möchte ich noch keine Stellung nehmen.“

Kuvvet als Torgarant, das Kollektiv als Schlüssel – und ein klarer Maßstab

Sportlich stach einer naturgemäß heraus: „Ich müsste lügen, wenn ich Berke nicht hervorhebe – mit seinen Toren war er eine Schlüsselfigur“, erklärt Cvisic. Gleichzeitig setzt der Trainer bewusst einen Kontrapunkt: „Er hätte die Tore aber nie alleine geschossen, ohne seine Mitspieler.“ Das Kollektiv lieferte die Vorarbeit, Kuvvet vollendete – und wird den Verein nun verlassen. Als stärkster Gegner blieb dem BSV der frischgebackene Meister in Erinnerung. „Relativ simpel: der SV Wienerwald. Hochverdient Meister – die haben uns die Grenzen aufgezeigt“, sagt Cvisic. Für den Sommer heißt das: die positive Stimmung konservieren, den gesicherten Kern zusammenhalten und früh wieder Ruhe schaffen. Der Weg ist klar – und er beginnt für Enzesfeld/H. mit derselben Bodenständigkeit, die diese Saison getragen hat.