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„Mein Rückblick ist verheerend“ – Jusits erklärt seinen Abschied in Reisenberg

SC Reisenberg

In der Gebietsliga Süd/Südost hat SC Reisenberg eine sehr harte Saison hinter sich. Tabellenplatz 14 und 6 Punkte stehen am Ende zu Buche, Trainer Kurt Jusits zog nach dem Spiel gegen Leopoldsdorf am vergangenen Freitag die Konsequenz. „Mein Rückblick ist verheerend“, sagte er im Gespräch, nannte die Phase „katastrophal“ und sprach von einer „sehr schlechten“ Stimmung. Die Saison ist beendet, am 13. Juli startet die Vorbereitung – allerdings ohne Jusits, der seinen Rücktritt erklärt hat und die weiteren Planungen bewusst dem Verein überlässt.

Blick durch das Tornetz auf den Torwart

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Ein Rückblick ohne Schonung: „Katastrophal“ und „sehr schlecht“

Kurt Jusits wählte für seine Bilanz keine weichen Worte. Auf die Frage nach der vergangenen Saisonhälfte brauchte er nur zwei Sätze: „Mein Rückblick ist verheerend.“ Und dann, als knappe Zusammenfassung: „Ein Unentschieden.“ Der Trainer machte keinen Hehl daraus, dass er mit dem, was seine Mannschaft zuletzt auf den Platz brachte, haderte. „Katastrophal“, so sein Eindruck von dieser Phase. Auch die Stimmung – intern und rund um das Team – beschrieb er klar: „Sehr schlecht.“ Der Blick auf die Tabelle unterstreicht die schwierige Lage: Reisenberg schließt mit 6 Punkten als 14. ab und war in den letzten Runden durchgehend Schlusslicht. Das passt zu Jusits’ nüchterner Einschätzung, dass man zu selten Zugriff aufs Spiel bekam und sich kaum belohnte, selbst wenn man phasenweise dran war.

Rücktritt nach Leopoldsdorf: „Ich werde den Verein verlassen“

Konsequenz aus dieser Bilanz war der sofortige Schnitt. „Ich werde den Verein verlassen und wie der Verein dann weiterplant, ist nicht mehr für mich relevant“, stellte Jusits klar. Der Zeitpunkt stand rasch fest: „Seit vorigem Freitag, seit dem Spiel gegen Leopoldsdorf. Nach dem Spiel habe ich meinen Rücktritt erklärt.“ Reisenberg muss sich nun nach einem neuen Trainer umsehen. Die Saison ist vorbei, die Sommerpause läuft, und am 13. Juli beginnt die Vorbereitung. Für den scheidenden Coach ist dieser Termin nur noch eine Randnotiz, denn seine Arbeit in Reisenberg ist abgeschlossen.

Was auffiel: klare Pläne bei den Topteams, keine Lichtblicke bei Reisenberg

Auf die Liga geblickt, hob Jusits zwei Gegner hervor: „Eggendorf und Bad Fischau-Brunn. Beide Mannschaften haben einen klaren Plan verfolgt, den umgesetzt und daher auch souverän gewonnen.“ Der Satz beschreibt, warum die Spitze der Liga so konstant punktete und woran es Reisenberg fehlte: an Klarheit, Konsequenz und der passenden Antwort auf einfache, aber wirksame Mittel. Auf individuelle Lichtblicke angesprochen, blieb Jusits ehrlich: „Nein, leider nicht.“ Das ist hart, aber konsequent. Für den Verein heißt es nun, die Dinge zu ordnen, einen Trainer zu finden, der zum Kader passt, und die Vorbereitung gezielt zu nutzen. Der Startschuss fällt am 13. Juli mit der Chance, die vielen schwachen Wochen hinter sich zu lassen und wieder Stabilität in den Alltag zu bringen.