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„Im Frühjahr sind wir reifer geworden“ – Breitenau/Schwarzau geht mit gutem Gefühl in den Sommer

SVg Breitenau

In der Gebietsliga Süd/Südost hat SVg Breitenau/Schwarzau die Saison mit 47 Punkten auf Platz fünf beendet und sich laut Trainer Levent Sengül vor allem im Frühjahr deutlich gesteigert. Der Coach spricht von einer reiferen Mannschaft, einem besseren Spiel und einer Gruppe, die gut mitzieht. Nach einem starken Schlussspurt geht Breitenau/Schwarzau mit einem positiven Grundgefühl in den Sommer, auch wenn es im Kader einige Veränderungen gibt.

Nahaufnahme Flutlichtmast

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Starker Schlussspurt stützt das gute Gefühl

Wenn Sengül auf die vergangenen Monate zurückblickt, dann setzt er nicht zuerst beim Tabellenplatz an, sondern bei der Entwicklung seiner Mannschaft. „Im Frühjahr sind wir gereift, und jetzt tragen wir die Gewinnermentalität in uns“, sagt der Trainer. Genau dieses Gefühl lässt sich auch in den Ergebnissen ablesen. Nach dem 0:3 gegen USC Kirchschlag hat sich Breitenau/Schwarzau nicht aus der Spur bringen lassen, sondern mit vier Siegen am Stück stark reagiert. Es folgten ein 1:0 gegen SC Sommerein, ein 1:0 bei Bad Fischau-Brunn, ein 4:2 gegen ASK Marienthal und ein 3:1 bei Fortuna Wiener Neustadt II. So wurde aus einer Saison mit einigen Schwankungen, in der die Mannschaft zwischen Rang drei und acht unterwegs war, am Ende noch ein klarer fünfter Platz.

Trainer sieht die ganze Mannschaft auf dem richtigen Weg

Sengül verbindet diese Entwicklung klar mit der täglichen Arbeit seiner Spieler. „Mit der Mannschaft bin ich sehr zufrieden, wie sie arbeitet und wie sie mittut. So soll es weitergehen“, sagt er. Dieser Satz beschreibt recht gut, wie der Trainer die vergangene Saisonhälfte sieht: nicht als abgeschlossene Geschichte, sondern als Basis für den nächsten Schritt. Besonders wichtig ist ihm, dass die Fortschritte nicht nur bei einzelnen Spielern sichtbar waren. „Alle Spieler, von erfahren bis unerfahren, haben sich weiterentwickelt, und das freut mich wirklich sehr“, betont Sengül. Gerade das ist für einen Trainer ein starkes Zeichen, weil es zeigt, dass sich die Gruppe insgesamt nach vorne bewegt hat und Breitenau/Schwarzau nicht nur von einzelnen Akteuren getragen wurde.

Drei Abgänge, drei Neue – die Kaderplanung läuft weiter

Ganz ohne Bewegung wird der Sommer in Breitenau/Schwarzau dennoch nicht ablaufen. Verlassen haben den Verein mit Tobias Trippold ein Verteidiger, mit Marco Feyertag ein Mittelfeldspieler und mit Marco Milivojevic ein Stürmer. Auf der Zugangsseite hat der Klub bereits nachgelegt. Adnan Dzananovic soll die Defensive verstärken, Paul Glaser ist ebenfalls für die Abwehr vorgesehen und mit David Meisl kommt ein junger Stürmer dazu. Damit ist die Planung laut Sengül aber noch nicht abgeschlossen. „Wir werden jetzt schauen, was noch am Markt ist und zu uns passt“, sagt der Coach. Viel Aktionismus klingt daraus nicht heraus, eher ein ruhiger Zugang, der zu seiner bisherigen Einschätzung passt. Breitenau/Schwarzau will den Kader nicht einfach nur füllen, sondern gezielt ergänzen.

Ruhiges Umfeld, keine Verletzten und ein klarer Blick nach vorne

Auch abseits des Rasens beschreibt Sengül die Lage im Verein als positiv. Ein Hobbyturnier und ein Jugendturnier am Platz seien „ein sehr großer Erfolg“ gewesen. „Da waren viele Leute da, alle waren glücklich. Das Wetter hat gepasst, es war super“, sagt der Trainer. Im Betreuerteam hat es zwar eine Änderung gegeben, weil Co-Trainer Kadir Güzel den Verein verlassen hat und mit Michael Doller nun ein neuer Co-Trainer unterstützt, insgesamt spricht Sengül aber von einem ruhigen Sommer. Dazu kommt eine für die Vorbereitung angenehme Nachricht: „Verletzte Spieler haben wir Gott sei Dank nicht.“ Wenn das bis zum Start so bleibt, kann Breitenau/Schwarzau mit voller Gruppe loslegen. Als Maßstab der Liga nennt Sengül Meister SV Wienerwald, der „eine Klasse für sich“ gewesen sei. Für die eigene Mannschaft ist der Kurs dennoch klar: an das starke Frühjahr anknüpfen und die gezeigte Entwicklung mitnehmen.