Gebietsliga West

Pyhra verabschiedet sich mit Sieg aus der Heubergarena

Das pyhra scwieselburg scletzte Spiel auf der alten Anlage sollte erfolgreich bestritten werden. Denn im Laufe der Herbstsaison wird man auf die neue Sportanalage übersiedeln. Pyhra Trainer Vavra gab schon mal einen kurzen Ausblick: „Aufgrund des Hochwassers hat sich alles ein wenig verzögert, aber man wird alles daran setzen, dass bereits im Herbst Meisterschaftsspiele in Pyhra stattfinden.“ Am letzten Spieltag der diesjährigen Saison war der SC Wieselburg vor 150 Zusehern  zu Gast.

 

Obwohl die Gäste aus Wieselburg nicht mehr über Rang drei hinauskommen konnten, agierte man in Pyhra äußerst konzentriert und, mit dem Gewissen eine gute Saison gespielt zu haben, dementsprechend selbstbewusst. Pyhra hatte in den ersten Minuten gehörig zu kämpfen und war meist nur zweiter Sieger in den Zweikämpfen. So verwunderte es auch niemanden, als Wieselburg nach einer halben Stunde in Führung ging. Lubos Pecka tankte sich auf der linken Seite gegen zwei Gegenspieler durch und schoss aus 16 Meter unhaltbar ein. Dieser Gegentreffer schien die Gastgeber ein wenig wachgerüttelt zu haben, antwortete man doch gleich im Gegenzug mit einer großen Chance von Nermin Kazic. Kurze Zeit später hatte man die große Möglichkeit das Ergebnis zu egalisieren, doch der gefoulte Daniel Rygel scheiterte mit dem Elfmeterversuch an der Stange. Pausenstand: 0:1

Pyhra mit versöhnlichem Abschluss

Erich Vavra durfte in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden haben. Mit Beginn der zweiten Halbzeit legte Pyhra einen Zahn zu und konnte auch auf spielerischer Ebene mit den Gästen gut mithalten. Doch gerade in dieser Drangperiode fiel das 0:2. Einen schönen Diagonalpass konnte Stefan Sailer wunderbar behaupten und mit dem zweiten Kontakt aus 16 Meter im Tor unterbringen. Pyhra reagierte postwendend mit dem Anschlusstreffer. Pavel Devaty bediente mit einen schönen Pass in den Rücken der Abwehr seinen Legionärskollegen Daniel Rygel der souverän einschoss. Nun merkte man bei den Heimischen den unbändigen Willen, dieses Spiel als Gewinner verlassen zu wollen. Denn weitere fünf Minuten später wurde Pyhra ein Elfmeter zugesprochen. Pavel Devaty nahm sich der Sache an und verwertete sicher zum 2:2.

Es folgte ein neuerlicher Rückschlag für Pyhra. Lubos Pecka köpfte einen Freistoß von der Mittellinie unhaltbar von 16 Meter ins Tor. Pyhra antwortete mit derselben Aktion. Michael Filz war dieses Mal für die Gastgeber mit dem Kopf zur Stelle. Kurz vor Spielende erzielte der eingewechselte Gregor Gutleder das entscheidende 4:3. Nachdem er zunächst bei einem Pressball Sieger blieb, ließ er mit einem schnellen Antritt einen Verteidiger alt aussehen und schob den Ball am Tormann vorbei ins lange Eck. „Heute hat man teilweise gesehen, was die Burschen draufhaben. Leider waren wir zu lange im Abstiegskampf dabei, weshalb die Spieler kaum befreit aufspielen haben können“, weiß Trainer Vavra bestens über das Potenzial seines Teams Bescheid.