Spielberichte

SC Rabenstein – Obmann Hubert Grünbichler: „Überlegen, doch nur 2:2 gegen Spratzern“

SC Rabenstein
ASV Spratzern

Nach dem 2:2 des SC Rabenstein gegen den ASV Ofenbinder Spratzern in der Gebietsliga West ordnet Hubert Grünbichler die schwankenden Phasen der Partie klar ein. Er schildert eine dominante Anfangsphase, ärgert sich über defensive Unachtsamkeiten und betont zugleich Ballbesitzvorteile sowie die Fairness des Duells. Zugleich blickt er voraus und fordert für den Auftritt in Purkersdorf die Rückkehr zu jenen Sequenzen, in denen sein Team zuletzt besonders überzeugte. Unterm Strich akzeptiert er das Remis – auch wenn mehr möglich schien.

Weiß-Schwarze Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früher Zugriff, teurer Knick – und am Ende der Ausgleich

Rabenstein startete mit Druck und Zielstrebigkeit. Der frühe Durchbruch trug die Handschrift von Matej Chorvat, der in Minute 7 den Dosenöffner zum 1:0 setzte. Danach blieb die Heimelf am Drücker, ehe die Partie kippte: Spratzern kam durch Adnan Imocanin in der 40. Minute zum 1:1, zur Pause stand es 1:1. Nach Wiederbeginn gingen die Gäste in der 59. Minute durch Lukas Völk mit 2:1 in Führung, ehe Rabenstein prompt antwortete: Patrick Springer stellte bereits in der 63. Minute auf 2:2. Grünbichler beschreibt die kritische Phase so: Nach einer Unachtsamkeit in der Defensive sei der Gegner ins Spiel gekommen, ein klassischer Eigenfehler habe zusätzlich belastet – „somit muss man mit 2:2 schlussendlich zufrieden sein“. Zuvor hatte er die eigenen dominanten Startminuten hervorgehoben und betont, dass sein Team „eigentlich zwei, drei zu null führen“ hätte können.

Ballbesitz, Offensivphasen und fehlende letzte Präzision

In der Auswertung legt Grünbichler den Fokus auf Struktur und Balance. Beim Ballbesitz verortet er klare Vorteile für Rabenstein. Offensiv funktionierten viele Abläufe, doch der letzte Ball kam zu selten an; defensiv offenbarten sich dafür zu große Lücken. Diese Mischung aus ansehnlichen Sequenzen vorn und einfachen Fehlern hinten erklärt, warum die starke Anfangsphase nicht zu einer komfortableren Führung ausgebaut wurde – und warum Spratzern die Momente fand, um zurückzukommen. Strittige Szenen gab es kaum, die Begegnung wurde von beiden Seiten fair geführt.

Blick nach vorn: Maßstab gesetzt, Auftrag klar

Aus dem Remis leitet Grünbichler klare Hausaufgaben für den anstehenden Auswärtsauftritt ab. Er verlangt, an die zuletzt besten Phasen anzuknüpfen – an das hohe Tempo, die Stabilität und mehr Konsequenz im letzten Drittel – und gleichzeitig die Defensivschwächen sichtbar zu reduzieren. So soll der SC Rabenstein in Purkersdorf auftreten. 

Gebietsliga West: Rabenstein : Spratzern - 2:2 (1:1)

  • 63
    Patrick Springer 2:2
  • 59
    Lukas Völk 1:2
  • 40
    Adnan Imocanin 1:1
  • 7
    Matej Chorvat 1:0