Nach dem Duell zwischen dem SV Union Raika Blindenmarkt und der SG Waidhofen/Ybbs in der Gebietsliga West ordnete MSc Wolfgang Komatz die Lage klar und zuversichtlich ein. Unter Zugzwang nach dem Sieg eines direkten Konkurrenten am Vortag sprach er von einem „schwierigen Spiel“, lobte aber Einstellung, Ballkontrolle und Konsequenz seiner Mannschaft. Besonders hob er die mannschaftliche Geschlossenheit hervor, erwähnte eine robuste, aber faire Gangart des Gegners und nannte als Wermutstropfen zwei Verletzungen, darunter Florian Heigl sowie der Torwart Manuel Hartig.

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Die Tabelle war eng, der Druck hoch – trotzdem startete Waidhofen fokussiert, erspielte sich früh zwei, drei sehr gute Chancen und setzte nach. Der ersehnte Durchbruch folgte in Minute 16, als Karim Sallam die Gäste mit 1:0 in Führung brachte – ein Treffer, der die sichtbare Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel brachte und die Richtung vorgab.
Komatz sprach von klarer Dominanz: Blindenmarkt kam zwar zu vereinzelten Abschlüssen, wirklich gefährlich wurden sie jedoch nicht. Der Ballbesitz sprach deutlich für Waidhofen, das sich auch gegen die etwas härtere, aber faire Spielweise der Hausherren behauptete. Die Konsequenz: Gabriel Handsteiner erhöhte in Minute 27 auf 2:0, ehe Florian Heigl in Minute 35 den 3:0‑Halbzeitstand herstellte. Auch in den Zweikämpfen wirkte Waidhofen reifer und präsenter – das Gesamtbild eines souveränen Auswärtsauftritts.
Die SG zog ihren Plan konsequent durch – Komatz verwies die Lorbeeren an das Trainerteam, das die Mannschaft hervorragend eingestellt habe. Neben der starken Kollektivleistung hob er zwei Akteure hervor: Dominik Kammerhofer und Karim Sallam prägten das Spiel sichtbar. Passend dazu setzte Kammerhofer in Minute 55 mit dem 4:0 den nächsten Akzent. Kurz vor Schluss verkürzte Blindenmarkt durch Simon Rametsteiner in Minute 87 auf 4:1. Getrübt wurde der klare Erfolg von zwei Blessuren: „Schade ist, dass wir zwei Verletzte hatten. Bei Florian Heigl müssen wir abwarten, was genau vorliegt; auch unser Torwart hat etwas abbekommen. Wir hoffen, dass beide schnell wieder fit sind.“ Über allem steht für Komatz jedoch der Blick nach vorn – getragen von jener Konstanz, die er als Leitmotiv für die kommenden Runden herausgestellt hat.