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Zwei Treffer vor der Pause: Herzogenburg siegt 2:0 und hält Rabenstein in Schach

SC Herzogenburg
SC Rabenstein

Effizient vor der Pause, abgeklärt danach: In der Gebietsliga West setzte sich der SC Herzogenburg mit 2:0 gegen den SC Rabenstein durch. Die Hausherren legten in der ersten Hälfte mit zwei Toren den Grundstein und brachten den Vorsprung nach der Pause sicher heim. Trainer Horst Giller sprach von einer starken Anfangsphase mit mehreren Möglichkeiten und hob das 1:0 als Schlüssel hervor. Rabenstein fand nur schwer in die gefährlichen Räume, Herzogenburg blieb stabil und sammelte wichtige Punkte im engen Tabellenfeld.

Ball auf Rasen

Foto von Michael Wright auf Unsplash

Zwei Tore vor der Pause bringen Ruhe ins Spiel

Herzogenburg war vom Anpfiff weg gut im Spiel und suchte zielstrebig den Weg nach vorne. „In der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel, wir hatten einige Chancen“, meinte Trainer Horst Giller. In Minute 28 fiel der verdiente Lohn: Sebastian Thienen-Adlerflycht stellte auf 1:0. Kurz vor dem Pausenpfiff legte Herzogenburg noch einmal nach und erhöhte in der 41. Minute durch Semih Berk Brozovsky auf 2:0. Mit dieser klaren Führung ging es in die Kabinen, zur Pause stand es 2:0. Nach dem Seitenwechsel blieb das Ergebnis unverändert. Herzogenburg verwaltete den Vorsprung konzentriert, stand hinten ordentlich und ließ Rabenstein kaum Räume, um noch einmal Spannung ins Match zu bringen.

Giller lobt Einsatz und erklärt das 1:0

In seiner Analyse blieb Horst Giller nah an den einfachen Dingen, die an diesem Abend den Unterschied machten. „Das erste Tor war entscheidend, weil wir es relativ bald in der ersten Halbzeit gemacht haben“, betonte der Coach. Wie das 1:0 fiel, beschrieb er so: „Pass tief in die Mitte, unser Spieler geht tief und macht das 1:0 im Sechzehner. Ein schönes Tor.“ Gleichzeitig stellte Giller den Charakter seiner Mannschaft heraus: „Jeder hat gekämpft, weil wir stark reduziert waren. Wir hatten einige Ausfälle durch Verletzungen.“ Herzogenburg belohnte sich damit für eine dichte, fleißige Vorstellung, in der der Führungstreffer dem gesamten Auftritt Sicherheit gab und das Team in der Folge ruhig und sauber agieren ließ.

Rabenstein findet wenig Ideen – Diskussion um Gelb, Blick auf die Tabelle

Während Herzogenburg den Zweitore-Vorsprung mit viel Disziplin verteidigte, tat sich Rabenstein im letzten Drittel schwer. „Sie hatten nicht wirklich eine Idee, wie sie nach vorne spielen sollen. Dadurch haben sie es uns sogar ein bisschen leicht gemacht“, sagte Giller. Ein Thema blieb nach dem Abpfiff dennoch hängen: eine Gelbe Karte, über die sich Giller ärgerte. „Das war nie und nimmer eine Gelbe; er steht nur da, der andere läuft auf ihn drauf.“ In der engen Tabelle liegen beide weiter dicht beisammen: Herzogenburg hält bei 39 Punkten auf Rang fünf, Rabenstein folgt mit 38. Der Heimsieg gibt Rückenwind im engen Tabellenrennen.

Gebietsliga West: Herzogenburg : Rabenstein - 2:0 (2:0)

  • 41
    Semih Berk Brozovsky 2:0
  • 28
    Sebastian Thienen-Adlerflycht 1:0