In der Gebietsliga West hat der USC Biberbach am Samstag gegen USC Höfler Metalltechnik Seitenstetten eine 1:3-Heimniederlage hinnehmen müssen. Dabei begann die Mannschaft von Co-Trainer Nico Dirnberger stark, lag früh vorne und war in der Anfangsphase das bessere Team. Ausschlaggebend waren aus seiner Sicht aber die Fehler im eigenen Spiel: „Eigenfehler waren heute ganz klar der Knackpunkt“, sagte Dirnberger nach der Partie.

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USC Biberbach erwischte genau den Start, den man sich gegen einen solchen Gegner wünscht. Schon in der 4. Minute brachte Marko Marijanovic die Heimischen nach einem Eckball mit 1:0 in Führung. Dirnberger sprach von einem richtig guten Beginn und sah seine Mannschaft auch darüber hinaus zunächst im Vorteil. „Wir hatten natürlich einen guten Start mit dem frühen 1:0 nach einem Eckball. Die ersten 15 bis 20 Minuten waren wir besser“, sagte der Co-Trainer. Vieles deutete da auf einen gelungenen Abend hin. Doch aus seiner Sicht verlor USC Biberbach danach den Zugriff. „Danach drehte sich das Spiel aber komplett. Der Gegner bekam immer mehr Aufwind und wurde spielbestimmend“, schilderte Dirnberger die Phase, in der USC Höfler Metalltechnik Seitenstetten immer besser in die Partie fand.
Die Wende kam noch vor der Halbzeit und aus Sicht des USC Biberbach auf eine Art, die Dirnberger besonders ärgerte. In der 26. Minute stellte Manuel Hausberger auf 1:1, nur vier Minuten später traf Jonas Tatzreiter zum 1:2 für USC Höfler Metalltechnik Seitenstetten. Beide Treffer fielen nach Standardsituationen, und genau dort setzte die Analyse des Co-Trainers an. „Eigenfehler waren heute ganz klar der Knackpunkt. Das 1:1 war nach einem Eckball, beim 2:1 war es wieder ein Eckball“, sagte Dirnberger. Das 1:1 erklärte er so: „Da schießt leider ein Verteidiger von uns den Torschützen an und dieser blockt den Ball aus elf Metern ins Tor.“ Noch deutlicher wurde er beim zweiten Gegentreffer: „Der Eckball war schlecht verteidigt. Jonas Tatzreiter stand komplett alleine am Fünfer und hat eingeköpft.“ Trotz dieses Doppelschlags kam USC Biberbach vor der Pause noch einmal zurück ins Spiel, war in den letzten zehn Minuten wieder am Drücker und bekam einen Elfmeter. Der Strafstoß wurde aber vergeben, sodass es mit einem 1:2 in die Kabinen ging.
Damit blieb die Partie zwar offen, aus Sicht von Dirnberger zeigte das Gesamtbild aber schon deutlich, woran es an diesem Abend haperte. „Wir haben einfach nicht konsequent genug Fußball gespielt und zu viele Eigenfehler gemacht“, sagte er. Gleichzeitig fand er auch klare Worte für die Leistung des Gegners: „Das Kollektiv hat den Gegner stark gemacht. Sie haben zwei Standardtore gemacht und es dann kalt fertiggespielt.“ Ein weiteres Thema waren die beiden Elfmeter im Spiel. Den ersten, den USC Biberbach vor der Pause zum möglichen 2:2 bekam, wertete Dirnberger als klare Entscheidung. Beim Strafstoß auf der anderen Seite, den Eric Michlmayr in der 76. Minute zum 1:3 verwertete, blieb bei ihm dagegen ein Fragezeichen. „Der Elfmeter für uns war relativ klar. Der gegen uns war strittig, aber da war ich zu weit weg, um das genau zu beobachten“, erklärte der Co-Trainer. Spätestens mit diesem Treffer war die Partie entschieden. Für USC Biberbach bleibt damit eine Niederlage, die nach starkem Beginn vor allem deshalb bitter ist, weil sie aus Sicht des eigenen Trainerteams weniger am Start, sondern viel mehr an den Fehlern danach festzumachen war.