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„Unser Tormann hat uns den Punkt gerettet“ – SC Herzogenburg nimmt zum Auftakt ein gerechtes 0:0 mit

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SC Herzogenburg
ASK Loosdorf

In der Gebietsliga West ist der SC Herzogenburg zum Auftakt gegen den ASK Loosdorf zu einem 0:0 gekommen. Für Trainer Horst Giller war das Remis unterm Strich absolut in Ordnung, auch wenn die Partie bis in die Schlussphase hinein nach beiden Seiten hätte kippen können. Herzogenburg nahm den Punkt gerne mit, weil die eigene Mannschaft geschlossen arbeitete und hinten in den entscheidenden Momenten standhielt.

Trainingsball in Weiß, Blau und Orange. Im Hintergrund trainieren Spieler bei Flutlicht

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Offene Partie von Beginn an, zur Pause weiter alles offen

Giller hatte den Eindruck, dass seine Mannschaft von Anfang an gut im Spiel war und sich nicht erst mühsam hineinfinden musste. „Wir waren sehr gut im Spiel von Anfang an und bis zum Schluss war es eine sehr ausgeglichene Partie“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Das deckte sich auch mit dem Spielstand, denn schon zur Pause stand es 0:0 und damit war früh klar, dass sich hier keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Giller sah zwar vor allem nach dem Seitenwechsel etwas mehr Spielanteile beim ASK Loosdorf, gleichzeitig sprach er aber auch davon, dass beide Teams zu ihren Möglichkeiten kamen. Gerade deshalb ordnete er das Ergebnis ohne großes Zögern als gerecht ein. „Für mich geht das komplett in Ordnung“, meinte er, weil es zwar immer wieder Chancen gab, aber eben keinen klaren Ausschlag in eine Richtung.

Herzogenburg hielt dagegen und vertraute auf die eigene Ordnung

Dass der SC Herzogenburg gegen einen offensiv starken Gegner mithalten konnte, war für Giller vor allem eine Frage der mannschaftlichen Geschlossenheit. Er sprach von einer „extrem guten Kollektivleistung“ und hob hervor, dass seine Mannschaft auch personelle Ausfälle wegstecken musste. „Der Teamgeist war perfekt. Alle haben zusammengearbeitet“, sagte er und stellte die Laufbereitschaft und das Miteinander klar in den Mittelpunkt. Den ASK Loosdorf beschrieb Giller als „sehr starke offensive Mannschaft“ mit „extremer Qualität in der Offensive“, umso mehr war er mit der Art und Weise zufrieden, wie seine Mannschaft das gelöst hat. Nach ein paar Abstimmungsproblemen zu Beginn habe Herzogenburg besser in die Abläufe gefunden. Besonders mit Blick auf die erste Halbzeit war Giller überzeugt, dass seine Elf den Gegner gut eingestellt hatte: „Wir waren taktisch aus meiner Sicht perfekt eingestellt, und in der ersten Halbzeit haben sie wenig Idee gehabt, wie sie es lösen.“

Starker Tormann, vergebene Möglichkeiten und ein Punkt, der Mut macht

Den wichtigsten Moment des Abends verortete Giller in der zweiten Halbzeit, als Herzogenburgs Tormann eine Eins-gegen-eins-Situation entschärfte. „Das war sicher die entscheidende Situation“, sagte der Trainer, weil es sich aus seiner Sicht um eine hundertprozentige Chance für den ASK Loosdorf handelte. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass der SC Herzogenburg in der Schlussphase selbst einige Möglichkeiten hatte und damit ebenso noch den Lucky Punch setzen hätte können. „Unser Tormann war hervorragend, er hat uns letztendlich den Punkt gerettet“, erklärte Giller, ohne dabei zu verschweigen, warum es am Ende beim 0:0 blieb. In den Umschaltmomenten sei seine Mannschaft gefährlich gewesen, bei der letzten Umsetzung habe aber etwas gefehlt. „Am Ende lag es an der Umsetzung und vielleicht an der Schussqualität, dass wir das Spiel nicht gewinnen konnten.“ Auch mit der Leistung des Unparteiischen war Giller zufrieden, weil dieser viel laufen ließ, ohne dass es strittige Situationen gab. Deshalb fiel sein Gesamtfazit entsprechend positiv aus: erster Spieltag, ein Punkt, jeder sei für jeden gelaufen. Für ihn war das ein guter Start in die Meisterschaft und ein Auftritt, auf dem sich aufbauen lässt.