Spielberichte

"Mauer war um das gewisse Etwas giftiger" – Loosdorf bleibt nach torloser erster Hälfte ohne Punkte

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SVU Mauer-Öhling
ASK Loosdorf

In der Gebietsliga West setzte sich der SVU IPC-Road Mauer Öhling gegen den ASK Loosdorf mit 2:0 durch, obwohl die Gäste nach einer schwierigen Anfangsphase bis weit in die zweite Hälfte hinein im Spiel waren. Co-Trainer Gerald Weinerer sah vor allem die Phase nach Wiederbeginn als Knackpunkt: Loosdorf kam besser auf, ließ seine Möglichkeiten aber liegen, ehe Mauer im letzten Viertel zuschlug und den Unterschied mit etwas mehr Giftigkeit machte.

Rasen mit weißer Markierungslinie

Foto von Fabricio Trujillo bei Pexels

Nach schwierigem Beginn lange offen gehalten

Dass es zur Pause noch 0:0 stand, war aus Loosdorfer Sicht durchaus bemerkenswert, weil Weinerer den Start klar bei den Gastgebern sah. "Mauer war am Anfang stärker und hat sehr viel Druck entwickelt", sagte der Co-Trainer nach der Partie. Seine Mannschaft brauchte einige Zeit, um in die Begegnung zu finden, arbeitete sich dann aber Schritt für Schritt hinein. Gerade im weiteren Verlauf und vor allem nach dem Seitenwechsel wurde Loosdorf aus seiner Sicht besser. "Wir sind dann im Lauf des Spiels ein bisschen besser ins Spiel gekommen, vor allem in der zweiten Halbzeit", erklärte Weinerer. Dazu passte auch seine Einschätzung, dass die Gäste darauf gesetzt hatten, mit zunehmender Spielzeit zu ihren Möglichkeiten zu kommen. "Wir haben gewusst, wenn das Spiel länger dauert, dass wir zu unseren Chancen kommen." Genau so entwickelte sich die Partie zunächst auch.

Die gute Phase nach der Pause blieb unbelohnt

Den entscheidenden Abschnitt verortete Weinerer ganz klar unmittelbar nach Wiederbeginn. Mit der Hereinnahme von Valentin Rülling kam aus Loosdorfer Sicht neuer Schwung hinein. "Anfang der zweiten Halbzeit, als wir Valentin Rülling gebracht haben, sind wir gleich zu ein, zwei Chancen gekommen", sagte er. Für ihn war das rückblickend der Moment, in dem das Spiel auch in eine andere Richtung hätte laufen können. "Wenn wir da das Tor gemacht hätten, hätte die Partie auch in unsere Richtung gehen können." Dazu kam es aber nicht. Stattdessen blieb es zunächst beim 0:0, ehe Gregor Schuller Mauer in der 75. Minute in Führung brachte. Damit bekam die bis dahin offene Partie eine klare Richtung. Zehn Minuten später legte Tobias Hochstrasser das 2:0 nach und stellte damit den Endstand her.

Ausfälle spürbar, Gegner mit klaren Stärken

Weinerer ordnete die Niederlage danach offen und ohne große Ausflüchte ein. "Wir haben mit Ausfällen zu kämpfen gehabt", sagte er und verwies dabei auf die Sperre von Gabriel Kerschbaummeier sowie auf den Urlaub von Patrik Chrenko. Dadurch stand auch ein junger Spieler in einer für ihn schwierigen Partie auf dem Platz. Als alleinige Erklärung wollte der Loosdorfer Co-Trainer das nicht verstanden wissen, sehr wohl aber als einen Punkt, der an diesem Abend mit hineinspielte. Gleichzeitig erkannte er die Qualität des Gegners klar an. Mauer sei "bekannt für sein schnelles Umschaltspiel" und habe "ein starkes Mittelfeld und einen guten Angriff". Den Unterschied brachte Weinerer am Ende auf eine einfache Formel: "Mauer war um das gewisse Etwas giftiger und wollte den Sieg unterm Strich mehr." Mit dem Unparteiischen gab es aus seiner Sicht dagegen keinerlei Thema. "Die Schiedsrichterleistung war sehr okay. Es war ein Bundesliga-Schiedsrichter, da hatte alles Hand und Fuß." Für Loosdorf bleibt damit nach Runde drei eine Niederlage, aus der sich trotzdem mitnehmen lässt, dass die Mannschaft nach der Pause deutlich besser im Spiel war, diese Phase aber konsequenter nützen muss.

Gebietsliga West: Mauer-Öhling : Loosdorf - 2:0 (0:0)

  • 85
    Tobias Hochstrasser 2:0
  • 75
    Gregor Schuller 1:0