In der 1. Klasse Mitte hat ASK Stoob die Saison mit 35 Punkten auf Rang zwölf abgeschlossen. Trainer Arnold Landauer zieht deshalb eine klare Bilanz. Er spricht von guten Phasen, in denen viel möglich war, aber auch von schwachen Auftritten, die eine bessere Platzierung kosteten. Jetzt soll ein größerer personeller Umbruch dabei helfen, dass die Mannschaft in der neuen Saison stabiler auftritt.

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Arnold Landauer spart in seinem Rückblick nicht mit klaren Worten. „Wir sind grundsätzlich mit der Saison nicht zufrieden“, sagt der Trainer und trifft damit ziemlich genau das, was auch der Tabellenverlauf erzählt. ASK Stoob lag zu Beginn der Saison lange am Tabellenende, konnte sich dann aber Stück für Stück nach vorne arbeiten und stand zwischenzeitlich sogar auf Rang zehn. Am Ende wurde es Platz zwölf, also eine ordentliche Verbesserung gegenüber den ersten Wochen, aber eben kein Verlauf, mit dem man im Verein wirklich glücklich ist. Landauer erklärt das vor allem mit den starken Schwankungen innerhalb der Mannschaft. „Es hat einige Höhen gegeben, wo wir spielerisch top waren und unser Potenzial ausschöpfen konnten“, sagt er. Gleichzeitig habe es aber auch „extrem schlechte Spiele“ gegeben, „wo wir unser wahres Können nicht gezeigt und verloren haben“. Genau diese fehlende Konstanz ist für ihn der Kernpunkt der Saisonanalyse.
Auch die letzten Wochen der Meisterschaft passten zu dieser Einschätzung. ASK Stoob brachte in den letzten fünf Spielen zwei Siege und drei Niederlagen mit. Das deutliche 7:1 gegen ASK Tschurndorf und das 2:0 gegen SPG Rabnitztal zeigten, dass in dieser Mannschaft Qualität steckt, wenn sie ins Spiel kommt und ihren Rhythmus findet. Auf der anderen Seite standen aber auch Niederlagen gegen HRVATI sowie klare Rückschläge gegen SV Forchtenstein und SC Dörfl. Genau diese Gegensätze meint Landauer, wenn er von guten und schlechten Gesichtern seiner Mannschaft spricht. Es geht dabei nicht nur um einzelne Ergebnisse, sondern um die Frage, warum ASK Stoob immer wieder zwischen sehr ordentlichen Leistungen und klaren Dämpfern hin und her gewechselt ist. Für die kommende Vorbereitung ist damit auch die Richtung vorgegeben: Die Ausschläge müssen kleiner werden, damit gute Ansätze nicht immer wieder durch schwache Tage verloren gehen.
Im Sommer verändert sich der Kader von ASK Stoob spürbar. Mit Jozsef Banki im Mittelfeld und Milan Horvath im Angriff stehen zwei Abgänge fest, gleichzeitig kommen mehrere neue Spieler dazu. Landauer nannte Daniel Darabont für das Tor sowie Zoltan Kovacs, Mark Boroos, Adam Söke, Andreas Domanovic, Julian Kleibensturz, Lukas Kleibensturz und Stürmer György Olajos als Zugänge. Auch im Betreuerteam gibt es eine Erweiterung, weil mit Alexander Brenner ein Athletiktrainer neu dazukommt. Verletzte oder angeschlagene Spieler gibt es laut Landauer derzeit nicht, mehrere Akteure sind allerdings noch im Urlaub. Trotz der vielen personellen Bewegungen betont der Trainer vor allem die mannschaftliche Basis. „Das komplette Kollektiv in unserer Mannschaft ist sehr, sehr stark“, sagt er. Genau darauf soll der nächste Schritt aufbauen: auf eine breite Gruppe, die ihr Potenzial nicht nur in einzelnen Spielen zeigt, sondern über längere Phasen auf den Platz bringt.