In der 1. Klasse Mitte hat sich SV Forchtenstein mit 72 Punkten Rang zwei und damit den Aufstieg geholt. Sektionsleiter Rainer Geisendorfer blickt entsprechend positiv zurück, verweist auf nur eine Niederlage im Frühjahr und sieht den Verein mit viel Rückenwind für die neue Aufgabe gerüstet. Auch im Kader bleibt die Linie klar: ein Abgang, zwei Neuzugänge und großes Vertrauen in jene jungen Spieler, die sich zuletzt stark entwickelt haben.

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Geisendorfer macht gleich zu Beginn klar, wie die vergangene Spielzeit beim SV Forchtenstein eingeordnet wird. „Wir sind natürlich mit dem Aufstieg sehr zufrieden“, sagt der Sektionsleiter und verweist damit nicht nur auf das nackte Ergebnis, sondern auf eine Saison, in der die Mannschaft fast durchgehend vorne dabei war. Mit 72 Punkten landete SV Forchtenstein am Ende auf Platz zwei, nur einen Zähler hinter ASK Weppersdorf. Dazu kommt, dass die Mannschaft über viele Runden ganz oben mitmischte und zwischen Runde sieben und Runde 13 sogar an der Tabellenspitze stand. Gerade dieser Verlauf unterstreicht, dass der zweite Platz nicht zufällig zustande kam, sondern auf einer konstanten Saison aufgebaut war.
Besonders positiv hebt Geisendorfer die zweite Saisonphase hervor. „Es gab nur eine Niederlage im Frühjahr, und mit diesem Spirit gehen wir natürlich auch weiter“, sagt er. Diese Aussage passt auch zum Zahlenbild der Schlussphase, denn die letzten fünf Spiele beendete SV Forchtenstein ungeschlagen. Dem 5:1 gegen SPG Rabnitztal folgte ein 1:1 gegen ASK Weppersdorf, danach gewann die Mannschaft 2:0 beim SC Dörfl, 5:0 gegen ASK Stoob und zum Abschluss 4:3 beim SC Unterpullendorf. Das ist genau jene Serie, auf die man sich in Forchtenstein jetzt stützt. Der Verein will das gute Gefühl aus der Aufstiegssaison mitnehmen, statt nach einer starken Runde alles neu zu denken.
Auch personell bleibt die Richtung überschaubar, was nach einer erfolgreichen Saison durchaus zur Lage passt. Verlassen hat den Verein mit Dejan Lukic ein Stürmer. Neu dazu kommen Moritz Fischer für die Verteidigung und Milan Horvath, ein Stürmer. Viel mehr Veränderungen soll es nicht geben, und genau das zeigt, dass SV Forchtenstein auf Kontinuität setzt. Geisendorfer spricht zudem von „kleineren Verletzungen, aber nichts Gravierendem“ und betont, dass man „mit beinahe dem kompletten Kader in die Vorbereitung“ geht. Für einen Aufsteiger ist das ein wichtiger Punkt, weil die Basis aus der vergangenen Saison damit weitgehend zusammenbleibt.
Ein zentrales Thema bleibt in Forchtenstein die Entwicklung der eigenen jungen Spieler. Geisendorfer nennt dabei Andreas Puntigam, Marc Brunner und Niklas Müller ganz bewusst namentlich. „Wir sind sehr stolz auf unsere jungen Spieler, die sich in der letzten Saison sehr stark entwickelt haben, sowohl sportlich als auch menschlich“, sagt er. Genau in solchen Aussagen wird deutlich, worauf der Verein auch in der neuen Saison bauen will. Nicht auf großen Umbau, nicht auf Hektik, sondern auf eine Gruppe, die schon bewiesen hat, dass sie funktionieren kann. Dazu passt auch, dass es im Trainerteam und auf Funktionärsebene keine Änderungen gibt. Der Kurs bleibt also derselbe, und nach einer Saison mit 72 Punkten gibt es aus Sicht des Vereins auch keinen Grund, ihn plötzlich zu verlassen.