In der 1. Klasse Nord hat sich SC Frauenkirchen am Freitagabend in Runde acht gegen UFC Pamhagen mit 1:0 durchgesetzt. Nach einer torlosen ersten Hälfte fiel die Entscheidung kurz nach dem Seitenwechsel, als Patrick Enz in der 52. Minute traf. Obmann Roland Kirschner führte den knappen Heimsieg vor allem auf eine Sache zurück: „Der Wille unserer Mannschaft, unbedingt den Sieg zu wollen.“

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Vieles sprach an diesem Abend für ein enges Spiel, und genau so entwickelte sich die Partie auch über weite Strecken. Kirschner beschrieb die neunzig Minuten als „kämpferisch betontes Spiel“, in dem beide Mannschaften spielerisch „auf einem Niveau“ gewesen seien. Frauenkirchen hatte aus seiner Sicht zwar leichte Vorteile, doch zur Pause stand es folgerichtig 0:0. Erst nach dem Wiederbeginn änderte sich das Bild spürbarer. „Mit Beginn der zweiten Halbzeit bis rund zur 60. Minute war mehr oder weniger klar, dass das Spiel auf unsere Seite läuft“, sagte der Obmann und fasste damit jene Phase zusammen, in der sich die Gastgeber das Match ein Stück weit zurechtlegten.
Belohnt wurde diese bessere Phase der Frauenkirchner in der 52. Minute. Patrick Enz erzielte das 1:0 und sorgte damit für den einzigen Treffer des Abends. Kirschner machte nach dem Schlusspfiff weniger eine einzelne Aktion als vielmehr die Haltung seiner Mannschaft zum Schlüssel. „Es war der Wille unserer Mannschaft, unbedingt den Sieg zu wollen“, erklärte er. Gerade in einem Spiel, das lange offen war und in dem sich wenig zwischen beiden Teams tat, bekommt diese Aussage Gewicht. Frauenkirchen wartete nicht einfach auf einen Zufall, sondern blieb dran und holte sich damit genau jenen knappen Vorsprung, der am Ende den Unterschied ausmachte.
Dass Kirschner mit dem Auftritt so zufrieden war, hatte noch einen weiteren Grund. Er sprach erneut von einer „kollektiven guten Leistung“ und stellte damit die mannschaftliche Geschlossenheit in den Vordergrund. Besonders bemerkenswert war das aus seiner Sicht deshalb, weil personell nicht alles ideal war. „Wir haben drei, vier kranke Spieler gehabt, und alle, die gespielt haben, haben sich diesen Sieg verdient“, sagte er. Große Mängel wollte er deshalb nach dem Abpfiff nicht suchen. Das 1:0 passte für ihn auch deshalb ins Bild der vergangenen Wochen, in denen Frauenkirchen laut seiner Einschätzung immer wieder als Kollektiv überzeugt hat.
Auch den Gegner ordnete der Frauenkirchner Obmann nüchtern ein. „Der Gegner ist ein starker Gegner und steht mit seinen drei Punkten sicher unter dem, was möglich wäre“, meinte Kirschner über Pamhagen. Gerade deshalb hat dieser knappe Heimsieg für Frauenkirchen Gewicht. Die Gastgeber behaupteten sich in einer Partie, die lange eng blieb und viel Arbeit verlangte. In der Tabelle hält der SC nach acht Runden nun bei 18 Punkten und bleibt damit im Spitzenfeld der 1. Klasse Nord. Es war kein lauter Sieg, sondern einer, der über Einsatz, Zusammenhalt und eine starke Phase nach der Pause zustande kam.