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Apetlon dreht Partie nach der Pause und schlägt Breitenbrunn klar

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SC Apetlon
Breitenbrunn

In der 1. Klasse Nord hat SC Apetlon das Heimspiel gegen Breitenbrunn nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 4:1 gewonnen. Trainer Clemens Mahr sah seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit als das stärkere Team. Vor der Pause fehlte allerdings noch die Konsequenz im Abschluss, ehe der Ausgleich nach dem Seitenwechsel zum Türöffner wurde.


Torwart in Neongelb spielt den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Starker Beginn, aber Breitenbrunn geht in Führung

Aus Sicht von Clemens Mahr hatte seine Mannschaft von Beginn an mehr vom Spiel. „Wir haben stark losgelegt, mit viel Feuer“, sagte der Apetlon-Coach nach dem Schlusspfiff.

Apetlon erspielte sich bereits in der ersten Hälfte mehrere gute Situationen, belohnte sich aber nicht. „Eigentlich müssen wir in der ersten Halbzeit schon zwei oder drei Tore machen“, meinte Mahr.

Trotzdem ging Breitenbrunn in der 31. Minute durch Conner Reeh per Elfmeter in Führung. Für Mahr spiegelte das 0:1 zur Pause den Spielverlauf nicht wirklich wider. Seine Mannschaft hatte mehr vom Spiel und die klareren Möglichkeiten, ließ vor dem Tor aber noch die nötige Konsequenz vermissen.

Der Ausgleich als Türöffner

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild dann auch auf der Anzeigetafel. In der 50. Minute fiel nach einer Hereingabe von Sándor Vági und einem unglücklichen Eingreifen des Breitenbrunner Torhüters das 1:1.

„Das 1:1 war der Türöffner. Das hat uns die Hemmungen genommen, die Ladehemmungen“, erklärte Mahr. Dabei verwies er auch auf die schwierigen Bedingungen: „Der Wind hat heute mitgespielt. Das habe ich den Burschen vorher auch gesagt. Solche Bälle können dadurch extrem unangenehm werden. Am Ende haben wir das Glück aber auch erzwungen – das Glück des Tüchtigen.“

Nur sieben Minuten später drehte Apetlon die Partie endgültig. Vági traf zum 2:1.

Für Mahr lag der entscheidende Faktor aber nicht nur in diesem Treffer: „Der wichtigste Moment war der Glaube an uns selbst und das Wissen über unsere Qualität.“

Apetlon zieht das Spiel auf seine Seite

 

Mit der Führung im Rücken wurde Apetlon immer stärker. In der 81. Minute erhöhte Ľuboš Koberčík auf 3:1, Martin Baran stellte in der 88. Minute den 4:1-Endstand her.

„Wir waren über die gesamte Spieldistanz die bessere Mannschaft. Wir hatten die klareren Chancen, mehr Mut, mehr Willen und aus meiner Sicht auch mehr Qualität“, bilanzierte Mahr.

Gleichzeitig wollte der Trainer den Gegner nicht kleinreden: „Breitenbrunn hatte seine Phasen, wie jeder Gegner in dieser Liga. Sie waren auch nicht ungefährlich. Manche Situationen hätten sie besser fertigspielen können. Aber genau dasselbe gilt für uns.“

Was Mahr besonders zufriedenstellte, war die fußballerische Entwicklung seiner Mannschaft. „Darum geht es für mich. Wir wollen unseren Fußball weiterentwickeln. Die 18 Punkte waren unser Minimalziel und dass wir diese Marke jetzt erreicht haben, ist natürlich traumhaft. Aber entscheidend ist die Mannschaft. Und da haben wir noch ordentlich Potenzial.“

Auch in der Kabine habe er seiner Mannschaft zur Pause klar gemacht, dass sie an den eigenen Weg glauben müsse: „Ich habe ihnen gesagt: Wir taten es einmal, wir taten es zweimal und jetzt tun wir es das dritte Mal. Aber dieses Mal mit einem Dreier.“

Mit 18 Punkten hat Apetlon sein selbst gestecktes Minimalziel erreicht. Große Ansagen will Mahr daraus aber weiterhin nicht ableiten.

„Wir werden sehen, wo die Reise hingeht. Wir wollen uns Woche für Woche weiterentwickeln und weiter unsere Punkte sammeln – wie das Eichhörnchen.“

 

 

1. Klasse Nord: SC Apetlon : Breitenbrunn - 4:1 (0:1)

  • 88
    Martin Baran 4:1
  • 81
    Luboš Kobercík 3:1
  • 57
    Sandor Tamas Vagi 2:1
  • 50
    Eigentor durch Marco Siegl 1:1
  • 31
    Conner Reeh 0:1