Die 1. Klasse Süd hat für die SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen mit Rang vier geendet – und mit einer klaren Erkenntnis. „Im Frühjahr war es deutlich besser“, betont Sektionsleiter Roland Szander. Nach einer starken Serie mit nur einer Niederlage und drei Remis blieb der Aufstieg bis zum Schluss in Reichweite, wurde aber aus Sicht des Klubs bereits im Herbst verspielt. Die Stimmung ist dennoch gut, fixe Transfers gibt es noch keine. Ein Langzeitverletzter wird zum Start fehlen, die übrigen Angeschlagenen hoffen, rechtzeitig fit zu werden.

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Im Rückblick hebt Roland Szander vor allem den deutlichen Schritt nach der Winterpause hervor. „Die vergangene Saisonhälfte hat sehr gut funktioniert. Wir waren bis zum Schluss an einem möglichen Aufstiegsplatz dran“, fasst der Sektionsleiter zusammen. Der Knackpunkt lag für ihn nicht in den letzten Wochen, sondern viel früher: „Wir wissen, dass wir die guten Chancen auf einen Aufstieg schon in der Herbstmeisterschaft verspielt haben.“ Umso bemerkenswerter war das Frühjahrs-Tempo: „Die Frühjahrsmeisterschaft war sportlich durchwegs sehr gut. Es ist nur ein Spiel verloren gegangen, dazu gab es drei Unentschieden, der Rest wurde gewonnen.“ In Summe reichte diese Serie zu Platz vier – ein Ergebnis, mit dem man leben kann, auch wenn der ganz große Wurf knapp außer Reichweite blieb.
Stabilität und Selbstvertrauen holte sich die Mannschaft gerade in den Partien gegen die Topteams. „Am meisten beeindruckt waren wir von den vorderen Vereinen wie Großpetersdorf mit einem guten Kader, auch Neuhaus mit guten Einzelspielern und Oberwart mit jungen, guten Spielern“, erklärt Szander. Gleichzeitig zeigt er auf, dass seine Elf auf diesem Niveau mithalten konnte: „Wir konnten in Oberwart gewinnen, wir konnten gegen Neuhaus gewinnen und gegen Großpetersdorf war es ein Unentschieden.“ Diese Auftritte gegen die drei Teams, die die Plätze eins bis drei belegten (76/66/66 Punkte), waren für die SPG mehr als nur Gradmesser. „Das waren sehr interessante Spiele“, sagt Szander – und sie untermauern, warum die 61 Zähler und Rang vier letztlich ein stimmiges Bild ergeben.
Rund um die Mannschaft ist die Lage ruhig, die Köpfe sind frei. „Im Großen und Ganzen war es aufgrund der erfolgreichen Frühjahrsaison wirklich gut“, beschreibt Szander die Stimmung im Team und im Verein. Die kurze Pause wird genutzt, um Kraft zu tanken, bevor die Vorbereitung auf die Herbstmeisterschaft startet. Personell ist alles offen: „Bisher gab es noch keine fixen Veränderungen“, so der Sektionsleiter. Beim Lazarett überwiegt die Zuversicht: „Ein Langzeitverletzter wird im Herbstbeginn fehlen. Alle anderen mit leichteren Verletzungen hoffen, bis zur Vorbereitung oder spätestens zum Meisterschaftsstart wieder fit zu sein.“ Entscheidender Baustein bleibt das Miteinander: „Es haben sich keine Einzelnen hervorgehoben, das Kollektiv war sehr gut – deshalb war auch die Stimmung mehr als positiv.“ Und der Ausblick? „Wir sind in der Planungsphase für Kader und Vorbereitung – demnächst geht’s wieder los.“