In der 1. Klasse Süd hat sich ASK Markt Neuhodis am Samstag mit 2:0 gegen ASV Taucher Installationen GmbH Sankt Martin/Raab durchgesetzt. Zur Pause war noch alles offen, erst nach dem Seitenwechsel bekam die Heimelf die Partie klarer in den Griff. Zwei Treffer innerhalb weniger Minuten entschieden das Spiel, und genau darin sah Sektionsleiter Andreas Horvath auch den Unterschied: Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte war Markt Neuhodis im zweiten Durchgang klar besser.

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Wer nur auf das Endergebnis schaut, könnte meinen, dass Markt Neuhodis einen ruhigen Nachmittag erlebt hat. So einfach war es aber nicht. Andreas Horvath schilderte die Partie deutlich differenzierter und hob vor allem hervor, dass Sankt Martin die Gastgeber vor der Pause durchaus forderte. „Die erste Halbzeit war ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten“, sagte der Sektionsleiter nach dem Schlusspfiff. Das 0:0 zur Pause passte also zum Verlauf. Auch dem Gegner stellte Horvath für diese Phase ein gutes Zeugnis aus. Aus seiner Sicht war Sankt Martin in der ersten Halbzeit „sehr, sehr gut“, ehe Markt Neuhodis das Spiel nach dem Wechsel zunehmend an sich zog. Genau diese Entwicklung gab dem Heimsieg am Ende seinen klaren Rahmen.
Der Knackpunkt kam dann zehn Minuten nach Wiederbeginn. In der 55. Minute brachte Patrik Paudits Markt Neuhodis mit 1:0 in Führung, und für Horvath war genau dieser Treffer der Moment, in dem die Partie kippte. „Das 1:0 war für mich spielentscheidend“, sagte er ohne Umschweife. Die Aktion selbst beschrieb er als „schön herausgespielt“, also als Angriff, der sauber zu Ende gespielt wurde. Viel Zeit zur Reaktion blieb den Gästen danach nicht. Bereits in der 60. Minute erhöhte Patrik Puskas auf 2:0. Damit hatte sich jene Phase, in der Markt Neuhodis nach der Pause mehr vom Spiel hatte, auch auf der Anzeigetafel niedergeschlagen. Aus dem offenen 0:0 war in wenigen Minuten ein klarer Vorsprung geworden.
Dass die Gastgeber diese Führung ins Ziel brachten, hing aus Sicht von Horvath nicht nur an den beiden Treffern, sondern auch an der Art, wie seine Mannschaft insgesamt auftrat. „Die Defensive war mehr als gut“, sagte er, und gerade dieser Satz erklärt einiges an diesem Nachmittag. Markt Neuhodis ließ nach dem Seitenwechsel wenig zu und wirkte in der entscheidenden Phase kontrollierter als der Gegner. Gleichzeitig gefiel Horvath auch, dass seine Mannschaft vorne zulegte, sobald sich Räume boten. „Offensiv waren wir in der zweiten Halbzeit auch nicht schlecht“, meinte er, um dann gleich nachzuschieben: „In der zweiten Halbzeit waren wir ganz klar besser.“ Diese Einschätzung deckt sich mit dem Verlauf, denn erst nach der Pause schaffte es die Heimelf, ihre Vorteile wirklich in Tore umzumünzen.
Große Nebengeräusche gab es an diesem Nachmittag nicht. Horvath sprach von einem „sehr fairen, gut geführten Match mit einem verdienten Sieger“ und fasste den Eindruck damit passend zusammen. Markt Neuhodis musste sich diesen Erfolg zunächst erarbeiten, fand aber nach dem Seitenwechsel die bessere Antwort auf eine bis dahin enge Partie. Dass die Entscheidung binnen fünf Minuten fiel, war kein Zufall, sondern das Resultat einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause. Mit dem 2:0-Heimsieg hält sich die Mannschaft nach sieben Runden bei 13 Punkten im oberen Bereich der Tabelle. Wenn die Gastgeber ihre defensive Stabilität mitnehmen und in der zweiten Halbzeit wieder so entschlossen auftreten, wird dieses Ergebnis für die kommenden Wochen mehr sein als nur ein einzelner Pflichtsieg.