In der 1. Klasse Süd hat ASK Jabing am Samstag USVS Hausbauführer Rudersdorf mit 4:1 besiegt und sich den Heimsieg vor allem mit einer starken ersten Halbzeit verdient. Christian Gansfuss sprach von viel Dominanz, gewonnenen Zweikämpfen und gefährlichen Standards. Vor allem das 3:0 in der Nachspielzeit vor der Pause wertete der Obmann als jenen Moment, der die Partie klar in Jabings Richtung drehte.

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Die Gastgeber waren vom Anpfiff weg das aktivere Team und legten sich die Partie schon in der ersten Halbzeit zurecht. Bereits in der 6. Minute brachte Jan Humar Jabing in Führung, nach 28 Minuten erhöhte Marcel Benedek auf 2:0. Für Gansfuss war das kein Zufall, sondern die Folge eines klaren Übergewichts. "Wir haben sehr dominant gespielt, Rudersdorf in die eigene Hälfte gedrängt und hatten viele gefährliche Standardsituationen", sagte er. Jabing hatte mehr vom Spiel, war in den Zweikämpfen präsenter und nutzte seine Möglichkeiten im ersten Durchgang konsequent. Kurz vor dem Pausenpfiff folgte dann noch das dritte Tor, das aus Sicht des Obmanns die Partie in eine ganz klare Richtung lenkte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte landete ein weiter Einwurf bei Dominik Muth, der aus kurzer Distanz zum 3:0 einköpfte.
Ganz durch war die Sache damit aber noch nicht, weil Rudersdorf unmittelbar nach Wiederbeginn ein Lebenszeichen setzte. In der 48. Minute verkürzte Nikola Mutak auf 3:1 und gab den Gästen damit noch einmal Hoffnung. Gansfuss beschrieb die Phase danach als ausgeglichen. "Rudersdorf ist noch einmal aufgekommen, bis etwa zur 70. Minute war es ein offeneres Spiel", meinte er. Trotzdem hatte er nicht das Gefühl, dass seine Mannschaft die Kontrolle völlig verlor. Entscheidend blieb für ihn, dass Jabing schon mit dem 3:0 einen großen Polster mitgenommen hatte. "Das 3:0 kurz vor der Halbzeit war entscheidend", betonte er noch einmal. Als Benjamin Hupfer in der 74. Minute das 4:1 nachlegte, war die Partie aus Jabinger Sicht endgültig entschieden. Gansfuss formulierte es knapp: "Mit dem 4:1 war das Spiel entschieden."
Dass Jabing am Ende als verdienter Sieger vom Platz ging, führte der Obmann vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. "Wir waren aggressiver, haben mehr Spielanteile gehabt, mehr Zweikämpfe gewonnen und hinten kompakt gestanden", sagte Gansfuss. Besonders wichtig war ihm dabei, dass die Rudersdorfer Offensivkräfte um Ibrahim Sahin und Torschütze Nikola Mutak über weite Strecken gut kontrolliert wurden. Jabing ließ hinten wenig zu und war vorne gerade bei Standards immer wieder brandgefährlich. Genau dort sah Gansfuss auch den Unterschied zwischen den beiden Teams. Gleichzeitig sprach er aber auch einen Punkt an, an dem weiter gearbeitet werden soll: "An der Torausbeute müssen wir noch arbeiten." Den Gegner sah er trotz der Niederlage weiter stark: "Rudersdorf hat sich nicht aufgegeben und wird sicher unter den ersten sechs, sieben Mannschaften sein." Das Spiel selbst blieb laut Gansfuss fair, auch mit der Leistung des Schiedsrichterteams war er zufrieden. Im Mittelpunkt stand aus Jabinger Sicht der klare Befund aus dem Hauptspiel: viel Dominanz vor der Pause, kaum etwas zugelassen und ein 4:1, das sich Jabing sauber erarbeitet hat.