In der 1. Klasse Süd setzte sich ASV Taucher Installationen GmbH Sankt Martin/Raab am Sonntag mit 2:1 gegen SV Welgersdorf durch. Nach einer 1:0-Pausenführung legten die Gastgeber auf 2:0 nach und brachten den Vorsprung trotz des späten Anschlusstreffers über die Zeit. Co-Trainer Thiago Gadelha Da Silva machte nach dem Schlusspfiff vor allem die durchgehende Konzentration und den Zusammenhalt seiner Mannschaft als Grund für den Heimsieg aus.

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Für Da Silva war schon im Rückblick auf die gesamten 90 Minuten klar, dass seine Mannschaft an diesem Nachmittag anders auftrat als in manchen vorangegangenen Spielen. "Unsere Mannschaft hat von Beginn an bis zum Schluss gut gespielt", sagte der Co-Trainer und brachte damit die Linie dieser Partie auf den Punkt. Sankt Martin/Raab ging in der 34. Minute durch Nico Mayer mit 1:0 in Führung und nahm diesen Vorsprung auch mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Oliver Kiraly in der 64. Minute auf 2:0, ehe Jürgen Löffler in der 83. Minute für Welgersdorf noch auf 2:1 verkürzte. Damit blieb die Partie in der Schlussphase zwar knapp, aus Sicht der Gastgeber änderte das aber nichts mehr daran, dass der Ertrag aus einer insgesamt guten Leistung am Ende stehen blieb.
Besonders deutlich wurde der Co-Trainer bei der Frage, warum es diesmal gereicht hat. "Das war das erste Spiel in der neuen Saison, in dem wir beide Halbzeiten gut gespielt haben. Vorher war es immer nur eine Halbzeit, entweder die Erste oder die Zweite. Heute waren es beide", sagte Da Silva. Genau darin sah er den entscheidenden Unterschied. Diese Einschätzung passt auch zum Spielverlauf: Sankt Martin/Raab führte schon vor der Pause und legte danach noch einmal nach, statt wie in früheren Partien nur in einer Phase wirklich Zugriff zu haben. Dazu kam aus seiner Sicht, dass nicht einzelne Spieler den Ausschlag gaben, sondern das Kollektiv. "Bei beiden Toren war fast die ganze Mannschaft beteiligt. Wir haben heute wirklich zusammengearbeitet, um den Sieg zu holen und ihn uns zu verdienen", sagte er. Auch sein weiteres Fazit ging in dieselbe Richtung: "Die ganze Mannschaft hat zusammengehalten. Wir waren von der ersten Minute an voll konzentriert, und das über beide Halbzeiten."
Viel anfangen wollte Da Silva nach dem Spiel weder mit Nebenschauplätzen noch mit einer langen Beurteilung des Gegners. Welgersdorf ordnete er nur zurückhaltend ein, weil sein Fokus klar auf der eigenen Mannschaft lag. "Ich schaue auf unser Sankt Martin, dass wir von Spiel zu Spiel besser werden", sagte er. Auch Diskussionen um einzelne Entscheidungen des Unparteiischen wollte er gar nicht erst groß werden lassen. "Über den Schiedsrichter brauchen wir nicht reden. Das ist nur ein Mensch", meinte der Co-Trainer und hielt damit fest, dass für ihn an diesem Tag die Leistung der eigenen Mannschaft im Vordergrund stand. Mit dem 2:1-Heimsieg hält Sankt Martin/Raab nach acht Runden nun bei 11 Punkten und liegt damit in der Tabelle vor Welgersdorf. Vor allem aber nimmt der ASV aus diesem Sonntag jenes Gefühl mit, das Da Silva so klar beschrieben hat: Diesmal hat die Mannschaft nicht nur phasenweise, sondern über zwei Halbzeiten hinweg geliefert.