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„Ich kann keine Angaben mehr machen“ – beim SV Kroisegg steht der Abschied im Sommer fest

SV Kroisegg

Beim SV Kroisegg ist im Sommer eine Veränderung fix. Der bisherige Co-Trainer, der zur aktuellen Situation des Vereins angefragt wurde, machte klar, dass er keine sportlichen Auskünfte mehr geben will, weil sein Abschied bereits feststeht. Seit dem letzten Saisonspiel ist er nicht mehr aktiv, im Sommer folgt der Wechsel zurück in seine Heimat. Für Kroisegg findet er zum Abschied dennoch sehr klare und warme Worte.


Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Keine sportliche Einordnung mehr nach dem letzten Saisonspiel

Viel mehr als diese Grundsatzbotschaft wollte der Gesprächspartner im kurzen Telefonat nicht mehr sagen. Auf die Anfrage zur aktuellen Situation beim SV Kroisegg reagierte er sofort eindeutig und ohne Ausweichmanöver. „Ich kann keine Angaben mehr machen, weil ich den SV Kroisegg im Sommer verlasse“, stellte er klar. Damit war früh ersichtlich, dass es diesmal nicht um eine sportliche Einordnung, sondern um einen Abschied geht. Auf die Nachfrage, seit wann er nicht mehr aktiv sei, lieferte er eine ebenso klare Antwort: „Seit dem letzten Saisonspiel.“ Damit ist auch zeitlich eingeordnet, dass seine aktive Rolle als Spieler bereits beendet ist und ein weiteres Interview zur laufenden Lage des Vereins vorerst nicht geplant ist.

Rückkehr in die Heimat als Grund für den Wechsel

Auch den Hintergrund seines Abgangs sprach er offen an, ohne dabei lange auszuholen. Der Schritt weg von Kroisegg hängt mit einer Rückkehr in die Heimat zusammen. „Ich bin aktuell nicht mehr tätig, als Spieler nicht mehr. Aus dem Grund, da ich in meine Heimat zurückgehe, um dort wieder zu helfen, einen Verein neu aufzustellen“, sagte er. Dazu kommt der persönliche Bezug zu diesem Wechsel, den er ebenfalls direkt benannte. „Es ist mein Heimatverein, wo ich herkomme“, erklärte er. 

Warme Worte zum Abschied für einen „ganz besonderen Verein“

Trotz des feststehenden Wechsels ließ der Gesprächspartner keinen Zweifel daran, welchen Stellenwert der SV Kroisegg für ihn behalten wird. Gerade weil er keine sportliche Bewertung mehr abgeben wollte, bekamen seine Abschiedsworte umso mehr Gewicht. „Ich kann da nichts mehr ergänzen, außer danke für die schöne Zeit“, sagte er zunächst. Danach wurde er noch deutlicher: „SV Kroisegg ist ein ganz besonderer Verein, ein absoluter Kultclub im Burgenland und wird jedem im burgenländischen Fußball für immer erhalten bleiben.“ Auch über das Umfeld sprach er mit viel Anerkennung. „Das sind ganz besondere Menschen, die hier am Werk sind und ein ganz besonderer Verein“, meinte er. Dazu passt auch sein letzter Satz über seine persönliche Zeit dort: Kroisegg sei für ihn der Klub gewesen, „wo ich die schönste Zeit in meiner Fußballkarriere hatte“.

Ein Abschied ohne Nebengeräusche

Am Ende blieb damit kein großes sportliches Resümee, sondern ein sauberer und klar formulierter Abschied. Der Spieler wollte keine Diskussion über die aktuelle Lage des Vereins eröffnen und zog bewusst eine klare Linie. Gleichzeitig vermied er jeden scharfen Ton und nutzte die Gelegenheit stattdessen für ein Dankeschön. Genau das ist die zentrale Botschaft dieses kurzen Gesprächs: Der Wechsel ist beschlossen, die aktive Rolle beim SV Kroisegg ist seit dem letzten Saisonspiel vorbei, und zurück bleiben vor allem Respekt, Wertschätzung und sehr viel Anerkennung für den Verein. Mehr wollte er nicht sagen, aber das Gesagte war deutlich genug.