In der II. Liga Mitte blickt Josef Renner, Sektionsleiter von USC Master Design Pilgersdorf, nach einer schwierigen Hinrunde mit Optimismus nach vorne. In den letzten fünf Spielen der Herbstrunde setzte es vier Niederlagen, nur ein Remis sprang heraus. Damit steht der Verein mit sieben Punkten aus 16 Spielen aktuell auf Rang 17 der Tabelle. Trotz der sportlichen Herausforderungen verweist Renner auf intakten Teamgeist und eine intensive Vorbereitung für die kommende Frühjahrssaison.

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Der Herbst verlief für Pilgersdorf nicht nach Wunsch. Auf ein 0:0 folgten mehrere Niederlagen, die den Verein ans Tabellenende rutschen ließen. Renner betont jedoch, dass die Mannschaft trotz der Ergebnisse zusammenhält und die Stimmung im Verein intakt ist. „Der Zusammenhalt passt. Für die Frühjahrssaison ist alles im Laufen und sehr gut in der Vorbereitung“, sagt er. Die Marschroute ist klar: Mit einem Neustart in der Rückrunde will Pilgersdorf Schritt für Schritt Boden gutmachen.
Im Winter blieb der Kern der Mannschaft intakt, wie Renner bestätigt: „Fixe Abgänge gibt es eigentlich nicht.“ Gleichzeitig kündigt er personelle Verstärkungen an: „Es kommen zwei oder drei Neuzugänge.“ Der Fokus liegt auf einer Verstärkung im defensiven Mittelfeld – der Sechserposition – sowie einem zusätzlichen Stürmer. Beide Personalien sollen neue Impulse bringen und dem Team in den entscheidenden Momenten mehr Stabilität und Durchschlagskraft verleihen. Darüber hinaus wurde auch im Betreuerstab eine Veränderung vorgenommen: „Im Betreuerteam gibt es einen neuen Co-Trainer. Sonst ist alles eigentlich gleich geblieben.“
Auf die Frage, ob es Spieler gibt, die sich besonders hervorgetan haben, hebt Renner die Entwicklung junger Kräfte hervor: „Es gibt ein paar junge Spieler bei uns, die sich positiv entwickelt haben.“ Ohne einzelne Namen zu nennen, unterstreicht er damit die Bedeutung der Talente für die Zukunft des Vereins. Positiv: Aktuell haben alle Spieler die Vorbereitung aufgenommen und sind fit für den Start der Rückrunde – ein wichtiger Faktor im Abstiegskampf.
Im Blick auf die Liga ordnet Renner die aktuelle Lage realistisch ein und verweist auf die Stärke des Tabellenführers. Für Pilgersdorf bleibt das Ziel, die Lücke nach oben zu verkleinern und mit konsequenter Arbeit Punkte zu sammeln. Bei den noch ausstehenden Begegnungen besteht ausreichend Gelegenheit, die Punktausbeute zu steigern und die rote Laterne abzugeben. Mit Zusammenhalt, neuen Kräften und einem nun vollständigen Team will der USC Master Design Pilgersdorf in der Frühjahrssaison zurückschlagen und neue Zuversicht tanken.