Trainer Roman Schaffer von ASKÖ Schlaining ordnete das Heimspiel gegen ASKÖ Korkisch Rotenturm in der II. Liga Süd als Duell zweier Tabellennachbarn ein und sprach von einer starken, aggressiven ersten Halbzeit seines Teams. Zur Pause führte Schlaining 2:0. Nach dem Seitenwechsel kippte jedoch das Spiel: Ein aus Schlaininger Sicht an die Stange gesetzter Freistoß, ein Elfmeter für Rotenturm und spürbare Verunsicherung prägten die Phase. Am Ende stand ein 2:2 – begleitet von deutlicher Selbstkritik und dem klaren Willen zur Aufarbeitung.

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Schaffer beschrieb den Auftakt als druckvoll und konsequent: „Das haben wir in der ersten Halbzeit sehr gut umgesetzt.“ Seine Mannschaft zog früh hohes Pressing auf, was aus seiner Sicht zur 2:0-Führung führte. Zudem sprach er von einer verpassten Möglichkeit zum 3:0, die das Kräfteverhältnis weiter zugunsten der Gastgeber verschoben hätte.
Nach Wiederbeginn veränderte sich das Bild deutlich. „Leider war die Verunsicherung spürbar, und da hätte ich mir mehr Routine von unserer Mannschaft erwartet – dass wir uns wieder aufraffen und mehr Gas geben.“ Rotenturm erhielt in Halbzeit zwei einen Elfmeter; parallel gaben die Gastgeber laut Schaffer die Spielanteile ab. Für die Gäste trafen Daniel Fekete zum 2:1 und Asmir Selimovic zum 2:2.
In seiner Analyse blieb Schaffer klar: „Wir hatten alles selbst in der Hand und hätten es auch alleine entscheiden können. Nur waren wir in der zweiten Halbzeit zu unentschlossen.“ Intern soll nun die Ursachenanalyse anlaufen; angesprochen sind insbesondere die Gegentore nach Unsicherheiten im zweiten Durchgang. Zudem kündigte er an, am Auftreten zu arbeiten, um die gewünschte Aggressivität wieder präsenter auf den Platz zu bringen.