Spielberichte

Auswärts hui, zuhause pfui- Ferlach gewinnt auch gegen St. Stefan nicht auf eigener Anlage!

Torlos endete die gestrige Begegnung in der 1. Klasse D zwischen der DSG Ferlach und dem SC St. Stefan. Die Ferlacher sind nach etwas holprigen Start wieder in der Meisterschaft angekommen und machten gerade in den letzten Wochen einen starken Eindruck, so ging man nun mit einer Serie von vier ungeschlagenen Spielen in dieses Spiel, wodurch auch die Erwartungen auf den ersten heimsieg gestiegen sind. Gegenwärtig heuerte man bei den Lavanttalern einen neuen Trainer an, der gleich beim Auftakt voll einschlug und auch zeigte die Mannschaft ein neues Gesicht. Gallizien wurde mit 6:0 aus dem Stadion gefegt und damit stand man auch in Ferlach ebenfalls vor großen Erwartungen, denen man am Ende nur teilweise-trotzt starker Leistungen- gerecht wurde.  (Jetzt Trainingslager buchen)

Ferlach vergibt Führung

Angesicht der zuletzt erbrachten Leistungen in Gallizien und in Eitweg, war man nun drauf und dran auch in Ferlach über den ersten Heimsieg zu jubeln. Mit St. Stefan reiste aber eine wiedererstarkte Mannschaft aus dem Lavanttal an, die mit Neo-Coach Baumgartner beinahe ein neues Gesicht bekam und in der Defensivreihe wenig zuließ. Zu kompakt und zu organisiert stand die zuletzt so löchrige Gästeabwehr auch diesmal. Die Arbeit der letzten Tage dürfte also anscheinend schon Früchte getragen haben, denn im Lavanttal wird man wohl geradezu in der Hintermannschaft das Hauptaugenmerk angeknüpft haben.
Ferlach hatte einiges zu knabbern, versuchte vermehrt mit langen Bällen hinter die Abwehr zu kommen. "Wir versuchten durch weite, lange Bälle hinter die Defensivkette zu kommen, konnten ihnen zwar Probleme bereiten, hatten zwei Hunderter, doch fehlte der nötige Nachdruck."- so Benno Germadnig, Trainer der Ferlacher.

Hart erkämpfter Punkt für die Hausherren

Im zweiten Anlauf hatte man dann die Aufbruchsstimmung der Gäste erkannt, das 6:0 gegen einen Titelaspiranten aus Gallizien dürfte doch alle Atemwege gesäubert haben. St. Stefan blieb in der Defensive weiterhin dem Konzept treu, versuchte fiel über die Seiten zu agieren und zog das Spiel in die Breite, kam auch zu nennenswerten Angriffen, doch entweder scheiterte man am gut postierten Ferlacher Keeper, oder konnten die Gastgeber noch rechtzeitig klären.
Ferlach geriet oftmals in ärgste Bedrängnis, doch konnte man sich nach 90 Minuten den Punkt mit einer kämpferischen starken Leistung erarbeiten.

Fazit: Bei St. Stefan kam der Trainerwechsel wohl zum richtigen Zeitpunkt. Die Mannschaft zeigte mehr Biss und ließ sich auch nach dem Ausschluss von Mario Rosenfelder in der 85. nichts ankreiden. Ferlach trat nach der letzten Serie etwas zu verhalten auf. Es fehlte die Entschlossenheit und damit ist bei den Hausherren sicherlich noch Luft nach oben.

Benno Germadnig, Trainer Ferlach: "Wir konnten nicht unser Potential abrufen und nicht an die Leistungen von Gallizien oder Eitweg anschließen. Bei St. Stefan merkte man die Aufbruchsstimmung, die spielten unbekümmert drauf los, standen sehr kompakt und wir hatten Glück gehabt in dem einen oder anderen Moment kein Tor eingefangen zu haben. Auch hat uns unser Keeper hier im Spiel gehalten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Punkt erkämpft, es fehlte aber im Großen und Ganzen die Lockerheit, vielleicht waren wir im Kopf blockiert."