Im Kärntner Derby zwischen dem SV Glanegg und dem SC Sörg in der 1. Klasse Mitte setzte sich Sörg mit 4:2 durch. Hannes Lassnig sah seine Elf über die gesamte Spielzeit klar vorne: eine tonangebende Vorstellung mit vielen herausgespielten Chancen, ein intensives, aber faires Duell – und ein klarer Strafstoß zum Führungstor. Zugleich richtet er den Blick bereits nach vorn: Mehr Personal soll zurückkehren, zu Hause soll endlich wieder ein Sieg her.

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Seine Analyse fällt eindeutig aus: „Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft, haben uns viele Chancen erarbeitet und über 90 Minuten verdient gewonnen.“ Auch im Ballbesitz sah der Trainer deutliche Vorteile: „Wir waren meist am Ball und haben versucht, Fußball zu spielen.“ Besonders das zweite Sörg-Tor hob Lassnig hervor – eine schnelle Kombination, die in einem sehenswerten Abschluss mündete. Glanegg agierte kompakt und lauerte vor allem auf Umschaltmomente.
In der 12. Minute brachte Amir Cirikovic den SC Sörg per Strafstoß mit 1:0 in Führung – für Lassnig ein klarer Elfmeter. Daniel Hafner glich in der 31. zum 1:1 aus. Nur drei Minuten später stellte Marco Leikam nach der gelobten Kombination auf 2:1 (34.); mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Eldin Skopljak in der 62. auf 3:1. Glanegg kam durch Johannes Edlinger in der 81. zum 3:2-Anschluss, ehe Raphael Prenter in der 83. den 4:2-Endstand herstellte. In der Schlussminute sah Marcel Prassl die Rote Karte (90.). Bei einer zuvor wegen Abseits aberkannten Sörg-Chance sprach Lassnig von einer knappen, strittigen Szene. Standardsituationen spielten in diesem Match aus seiner Sicht keine besondere Rolle.
„Es war ein leidenschaftliches Derby im fairen Rahmen“, fasst Lassnig zusammen. Für das kommende Heimspiel gegen Wernberg formuliert er ein klares Ziel: „Zu Hause endlich zu gewinnen.“
Optimismus schöpft der SC Sörg aus der Kadersituation: Mehrere Ausfälle sollten zurückkehren, zudem gibt es keine Sperren. „Die Mannschaft hat sich heute reingehauen – nächste Woche schaut es vom Kader sicher besser aus als diese Woche“, so der Trainer.