In der 1. Klasse Mitte setzte es für den SV Straßburg am 24. Spieltag eine 0:2-Heimniederlage gegen den SV Glanegg. Die Gäste gingen kurz vor der Pause durch Suad Serdarevic in Führung und machten erst spät mit Manuel Ortner alles klar. Für Glanegg war es ein wichtiger Auswärtssieg, der auf einer geschlossenen Vorstellung beruhte. Sektionsleiter Dominik Nikolaus Scherwitzl fasste zusammen: „Wir waren neunzig Minuten die bessere Mannschaft, haben mehr Chancen kreiert und wenig zugelassen.“

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Glanegg fand gut hinein, stand sicher und hatte über weite Strecken mehr vom Spiel. Dominik Nikolaus Scherwitzl brachte es auf den Punkt: „Wir waren neunzig Minuten die bessere Mannschaft, haben mehr Chancen kreiert und wenig zugelassen.“ Belohnt wurde der Aufwand unmittelbar vor dem Pausenpfiff: Suad Serdarevic traf in Minute 45 zum 0:1, mit dem die Gäste mit breiter Brust in die Kabine gingen. Nach dem Seitenwechsel blieb Glanegg das aktivere Team, ließ aber mehrere Möglichkeiten liegen. „Wir haben ein paar Chancen gehabt, leider nicht verwertet“, so Scherwitzl. Straßburg meldete sich mit ein, zwei Gelegenheiten zurück, die Partie blieb eng. Erst in der Schlussphase fiel die Entscheidung: In der 86. Minute stellte Manuel Ortner mit dem 0:2 den Endstand her – passend zum Eindruck des Sektionsleiters: „Es war spannend bis zum Schluss.“
Der Sieg fußte für Glanegg vor allem auf Stabilität ohne Ball. „Die Defensive hat sehr gut funktioniert. Wir waren kompakt und haben kaum etwas zugelassen“, erklärte Scherwitzl. Straßburgs Stärken im Zentrum und im Sturm waren bekannt, dementsprechend eng ging Glanegg zu Werke. „Wir haben gewusst, wo ihre Stärken liegen. Im Mittelfeld sind wir eng am Mann gestanden und vorn haben wir ihren Stürmer, der heuer viele Tore gemacht hat, gut aus dem Spiel genommen“, sagte der Funktionär. „Wir haben gut als Team agiert. Keiner hat aufgegeben.“ Nach vorn tat Glanegg das Nötige – Serdarevic vor der Pause zum 0:1, Ortner kurz vor Schluss mit dem Deckel darauf.
Trotz des Dreiers benannte er offen die nächsten Schritte: „Die Abschlüsse müssen besser werden, das Umschaltspiel auch – das steht in den nächsten Wochen im Fokus.“ In der Tabelle der 1. Klasse Mitte hält Glanegg nach 24 Runden bei 23 Punkten und rangiert auf Platz 14 – „wir sind noch hinten drinnen“, wie Scherwitzl formulierte. Der Blick bleibt dennoch nach vorn: „Wir müssen weiterkämpfen. Wenn die Einstellung passt, werden noch ein paar Siege folgen.“