Spielberichte

"Zwölf Spiele ungeschlagen" – Schaffer sieht Friesachs vierten Platz als optimal

Friesacher AC

Ein intensives Jahr liegt hinter dem Friesacher AC/Hirter Pils in der 1. Klasse Mitte. Am Ende stehen 50 Zähler und Rang vier – eine Platzierung, die Sektionsleiter Christian Franz Schaffer mit sichtbarer Zufriedenheit einordnet. Nach einem verpatzten Start legten die Friesacher eine starke Serie hin, blieben zwölf Spiele ohne Niederlage und arbeiteten sich konsequent nach oben. Schaffer sagt dazu klar: "Vierter Platz hätte uns niemand zugetraut, und da muss ich sagen: optimal."

Mehrere Spieler auf dem Platz - ein Betreuer trägt eine Eisbox

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Vom Fehlstart zur langen Serie: Friesach findet seinen Tritt

Als die Saison im Herbst anlief, lief beim FAC nicht alles rund. "Im Herbst sind wir schlecht gestartet. In den ersten vier, fünf Runden waren wir hinten drin", blickt Christian Franz Schaffer zurück. Danach kippte die Stimmung nicht ins Negative, sondern ins Konstruktive: Die Mannschaft zog an, wurde von Woche zu Woche stabiler und blieb laut Sektionsleiter zwölf Spiele in Folge ungeschlagen. "Wir haben die Kurve gekratzt und eine Serie gestartet", fasst er zusammen. Genau diese Phase trug die Friesacher aus dem Tabellenkeller ins obere Drittel. Am Ende stehen 50 Punkte und ein vierter Platz, der laut Schaffer nicht selbstverständlich war: "Bin mit der ganzen Saison wirklich sehr zufrieden. Vierter Platz hätte uns niemand zugetraut." Die Entwicklung liest sich damit wie aus einem Guss – vom frühen Durchhänger hin zu verlässlichen Auftritten und einer mannschaftlich geschlossenen Linie.

Kaderupdate: Einser-Goalie geht, Klingsbichel Rene übernimmt – vier U17-Spieler rücken nach

In der Kaderplanung gibt es wenige, aber gewichtige Punkte. "Fixe Abgänge sind folgende: Stefan Zwinger, unser Einser-Tormann, wechselt. Ebenso wechselt Tobias Schweiger zurück", berichtet Schaffer. Auf der Torhüterposition steht die Lösung bereits fest – mit einem Namen, der in Friesach jeder kennt. "Wir haben einen neuen Tormann, das wird René Klingsbichel. Eine alte Legende aus Friesach, er verlängert noch um ein Jahr und spielt noch eine Saison bei uns", sagt der Sektionsleiter. Ansonsten bleibt die Stammtruppe zusammen: "Unser Kader bleibt unverändert und wir spielen mit dem gleichen Kader wie voriges Jahr." Perspektive gibt es obendrauf: "Vier Junge von der U17 werden zum Kader der ersten Kampfmannschaft dazugenommen." Verletzungssorgen? "Verletzte und angeschlagene Spieler haben wir derzeit sonst keinen. Einer, Leon Mattersdorfer, fällt bis zum Winter aus und steigt dann ins Training ein." Auch im Umfeld bleibt Konstanz: "Nein, es bleibt alles beim Alten."

Teamgeist als Träger: Lob für die Einheit und Blick auf starke Gegner

Was den Aufschwung getragen hat, fasst Schaffer nicht in einem Namen zusammen. Er betont die Gruppe. "Die Stimmung ist sehr gut. Die Spieler haben sich gefunden, sind eine Einheit geworden, und ich bin überzeugt, dass das auch in der nächsten Saison so sein wird." Einzelne herauszuheben, lehnt er ausdrücklich ab: "Da will ich niemanden persönlich erwähnen, weil die ganze Mannschaft eigentlich zum Hervorheben ist. Sie sind auch außerhalb der Saison für den Verein da und helfen bei den Festen. Da muss man die ganze Mannschaft loben." Den Maßstab in der Liga setzten für ihn andere: "Am meisten beeindruckt hat mich Liebenfels – die Serie war sehr gut. Und natürlich die zwei Aufsteiger sowie der Relegationsplatz von Bad Kleinkirchheim." Die Anerkennung für die Konkurrenz unterstreicht, wo Friesach mit Platz vier steht: im Kreis der Stabilen, mit Luft nach oben, wenn die eigene Serie wieder greift.

Danke an Fans und Sponsoren – und ein ruhiger, klarer Ausblick

Richtung neue Saison setzt Friesach auf das, was zuletzt getragen hat: Geschlossenheit, Kontinuität und ein klar besetztes Tor mit René Klingspiel. Schaffer rechnet damit, dass die Einheit hält und die Mischung aus Erfahrenen und U17-Nachrückern dem Kader Breite gibt. Gleichzeitig ist ihm ein Punkt besonders wichtig: der Schulterschluss mit dem Umfeld. Wortwörtlich richtet der Sektionsleiter aus: "Wir möchten uns bei allen Fans und bei allen Sponsoren recht herzlich für die Unterstützung bedanken und für ihre Treue beziehungsweise langjährige Treue. Wir möchten uns wirklich sehr, sehr herzlich bedanken." Mit 50 Punkten und Rang vier im Rücken, einem ruhigen Betreuerumfeld und einer frühzeitig geklärten Tormannfrage gehen die Friesacher gelassen in die Vorbereitung – mit dem Gefühl, dass die Richtung stimmt und die Basis für den nächsten Schritt gelegt ist.