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„Der Herbst war eine Kennenlernphase“ – GSC Liebenfels will mit neuer Energie oben mitspielen

GSC Liebenfels

Beim 1. Klasse Mitte-Fünften GSC Liebenfels fällt die Saisonbilanz aus Trainersicht klar zweigeteilt aus. Nach einem holprigen Herbst kam die Mannschaft im Frühjahr deutlich besser in Schwung und beendete die Spielzeit mit 49 Punkten auf Rang fünf. Trainer Valon Sahiti spricht von einer Entwicklung, die Mut macht, und richtet den Blick schon wieder nach vorne.

Spieler rutscht mit Ball auf Rasen

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Ein Herbst, in dem erst vieles zusammenfinden musste

Valon Sahiti machte im Gespräch keinen Hehl daraus, dass die erste Phase der Saison nicht so lief, wie man sich das in Liebenfels vorgestellt hatte. Den Rückblick leitete der Trainer zwar mit Zufriedenheit über das Frühjahr ein, beim Herbst wurde er dann aber sehr deutlich. „Den Herbst würde ich als eine Kennenlernphase beschreiben“, sagte Sahiti. Es ging weniger darum, dass schon alles sauber ineinandergriff, sondern vielmehr darum, dass sich Abläufe, Rollen und das Miteinander erst entwickeln mussten. Genau deshalb ordnet der Trainer diese Monate auch nicht einfach als schwache Phase ein, sondern als Abschnitt, in dem erst eine gemeinsame Basis entstehen musste.

Im Frühjahr griffen Kompaktheit und Mannschaftsleistung

Umso positiver fiel dann der Blick auf die zweite Saisonhälfte aus. Sahiti sagte: „Mit dem Frühjahr sind wir natürlich sehr zufrieden.“ Diese Zufriedenheit begründet er vor allem mit dem, was als Mannschaft funktioniert hat. „Im Frühjahr hat sehr viel funktioniert, vor allem als Mannschaft und in der Kompaktheit“, erklärte der Trainer. Das zeigt gut, wo Liebenfels den größten Schritt gemacht hat. Es ging nicht bloß um einzelne gute Auftritte, sondern um ein Auftreten, das geschlossener wirkte. Wenn ein Trainer die Kompaktheit so klar hervorhebt, ist das meist ein Hinweis darauf, dass die Mannschaft insgesamt stabiler geworden ist und Spiele anders angegangen ist als noch in der ersten Saisonphase. Dass am Ende Rang fünf mit 49 Punkten steht, passt zu dieser Einschätzung.

Der Blick geht schon klar in die nächste Saison

Aus der verbesserten Frühjahrsform leitet Sahiti auch gleich den Anspruch für die kommende Saison ab. Der Trainer will den positiven Lauf nicht nur als angenehmen Abschluss verbuchen, sondern als Grundlage für das, was nun folgen soll. „Wir wollen auch in die nächste Saison mit dieser Energie durchstarten und ich hoffe, dass wir oben mitspielen werden“, sagte er. Die Richtung ist damit klar vorgegeben. Liebenfels will den Schwung mitnehmen und sich nicht wieder in eine lange Anlaufphase hineinbewegen. Auffällig ist dabei, dass Sahiti nicht von einzelnen Spielern oder kurzfristigen Effekten spricht, sondern wieder den mannschaftlichen Zugang in den Vordergrund stellt. Genau dort scheint er die größte Stärke seiner Mannschaft zu sehen, wenn es darum geht, den nächsten Schritt zu machen.

Bei Personalfragen hält sich der Trainer noch bedeckt

Weniger konkret wurde Sahiti bei den Kaderfragen. Zu möglichen Abgängen verwies er darauf, dass zwar bereits einige Dinge bekannt gegeben worden seien, zugleich aber noch Verhandlungen laufen würden. Deshalb wolle man das vorerst offenlassen. Auch bei Neuzugängen nannte der Trainer keine Namen. Sahiti machte sinngemäß deutlich, dass das alle später sehen würden und er jetzt noch nichts bekannt geben wolle. So bleibt vorerst vor allem die sportliche Botschaft hängen: Der GSC Liebenfels ist mit dem Frühjahr sehr zufrieden, sieht in der eigenen Entwicklung eine klare Verbesserung und will mit genau dieser Energie die nächste Saison in Angriff nehmen.