In der 1. Klasse Ost haben die SAK Amateure die Saison zwar auf Rang 14 mit 11 Punkten beendet, Trainer Herwig Josef Hobisch zieht im Rückblick aber nicht nur die Tabelle heran. Für ihn war vor allem wichtig, dass viele junge Spieler in die zweite Kampfmannschaft eingebaut wurden und sich dort bis zum Ende der Saison festgespielt haben. Dazu kommt: Viel Bewegung gibt es im Kader bislang nicht, der Blick geht schon klar Richtung neue Saison.

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Die nackten Zahlen zeigen eine schwierige Saison. Die SAK Amateure schlossen die Meisterschaft auf dem 14. Tabellenplatz ab und hielten sich über weite Strecken im hinteren Bereich. Laut Verlauf standen sie fast die gesamte Saison auf Rang 14, nur an wenigen Spieltagen ging es kurz auf Platz 13. Hobisch richtet seinen Rückblick trotzdem nicht nur auf das Ergebnis, sondern auf die Arbeit innerhalb der Mannschaft. „Gut funktioniert hat, dass wir sehr viele Junge wieder in die zweite Kampfmannschaft eingebaut haben. Die Jungen haben sich bis zum Ende der Saison etabliert“, sagt der Trainer. Genau darin sieht er den wichtigsten Ertrag dieser Monate. Gerade weil die sportliche Ausgangslage schwierig war, bekommt diese Entwicklung zusätzliches Gewicht.
Hobisch bleibt bei seiner Einordnung sehr konsequent. Auf die Frage, wer sich in den vergangenen Monaten besonders hervorgetan habe, hebt er nicht einen einzelnen Namen hervor, sondern erneut die jungen Spieler als Gruppe. „Sehr viele Junge haben es probiert, sich in Richtung Kampfmannschaft zu integrieren. Hut ab vor der Leistung, die sie gegenüber Erwachsenen gebracht haben. Das ist schon sehr beeindruckend“, sagt er. Damit beschreibt er ziemlich klar, worauf es ihm in dieser Saisonhälfte angekommen ist. Nicht der schnelle Effekt steht im Vordergrund, sondern dass sich Spieler aus dem jungen Bereich in einem Erwachsenenbewerb behaupten. Genau das war aus seiner Sicht die auffälligste Entwicklung bei den SAK Amateuren.
Auch personell ist die Lage derzeit überschaubar. „Bis auf einen Abgang gibt es momentan keinen“, sagt Hobisch zu möglichen Abgängen. Weitere fixe Veränderungen gibt es nach jetzigem Stand noch nicht. Bei möglichen Neuzugängen hält sich der Trainer ebenfalls an den aktuellen Stand der Dinge und verweist darauf, dass noch nichts fixiert sei, weil die Wechselzeit noch laufe. Etwas ernster ist die Situation bei den Verletzten. Hobisch spricht von mehreren Ausfällen und nennt dabei auch Kreuzbandrisse. „Der Genesungsverlauf ist offen, weil wir noch nicht wissen, wann die wieder retour kommen“, erklärt er. Gerade für eine Mannschaft, die stark auf junge Spieler setzt, ist das in der Vorbereitung natürlich ein Thema.
Im Vereinsumfeld gibt es laut Hobisch derzeit keine größeren Neuigkeiten. „Momentan ist Pause und wir konzentrieren uns auf die neue Saison“, sagt der Trainer. Dieser Satz passt gut zu einer Mannschaft, die nach dem Saisonende einen klaren Schnitt braucht und den Blick nach vorne richtet. Die jüngsten Wochen mit Niederlagen gegen Magdalensberg, SV Lavamünd und SK Kühnsdorf sowie Unentschieden gegen ASC St. Paul und SV Ruden haben gezeigt, dass sportlich noch einiges aufzuarbeiten ist. Interessant ist auch sein Blick auf die Liga insgesamt. Besonders beeindruckt habe ihn in den vergangenen Monaten kein Klub: „Eigentlich nicht, weil im Prinzip sehr viele slowenische Spieler eingebaut werden und wenig Junge. Ich sehe da bei den Vereinen keinen direkten Fortschritt.“ Bei den SAK Amateuren ist die Linie damit klar: Der Tabellenplatz war unbefriedigend, der eigene Weg über junge Spieler soll aber weitergehen.