In der 1. Klasse Ost hat sich SG SV Tainach/HSV Haimburg gegen SV Union Raiba Ruden lange nicht kampflos ergeben, am Ende nahm aber die Mannschaft von Sektionsleiter Armin Rudolf Skorjanz ein 2:1 mit. Ein gehaltener Elfmeter in der ersten Minute, zwei schön herausgespielte Treffer vor der Pause und eine überstandene Druckphase nach dem Anschlusstreffer bestimmten einen Auswärtssieg, den Skorjanz als verdient einordnete. Dass es nach dem 2:0 zur Pause noch eng wurde, änderte aus seiner Sicht nichts an diesem Bild.

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Für SV Union Raiba Ruden begann die Partie mit einem Moment, der das Spiel sofort in eine andere Richtung hätte lenken können. „Zu Beginn hatten wir Glück. In der ersten Minute war gleich ein Elfmeter gegen uns, der aber von unserem Tormann gehalten wurde“, sagte Armin Rudolf Skorjanz im Rückblick. Dieser gehaltene Strafstoß war aus Sicht der Gäste der erste wichtige Punkt an diesem Nachmittag. Danach kam SV Union Raiba Ruden aber deutlich besser hinein. Skorjanz sprach davon, dass seine Mannschaft in der Folge spielbestimmend war und das Spiel kontrollierte. Dass auch SG SV Tainach/HSV Haimburg zu guten Möglichkeiten kam, verschwieg er nicht, insgesamt sah er seine Mannschaft in dieser Phase aber klar aktiver.
Belohnt wurde diese Phase dann kurz vor dem Seitenwechsel. In der 37. Minute brachte Tadej Trdina SV Union Raiba Ruden mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte Fabian Klaus Anetitsch das 2:0 nach. Für Skorjanz war das kein Zufall, sondern der verdiente Ertrag aus den besseren Minuten seiner Mannschaft. „Die beiden Tore sind schön herausgespielt worden. Das waren schöne Spielzüge über mehrere Stationen, deshalb war die 2:0-Führung auch verdient“, sagte der Sektionsleiter. Der Halbzeitstand passte damit zu seiner Einordnung: SG SV Tainach/HSV Haimburg blieb zwar im Spiel, doch vor der Pause hatte SV Union Raiba Ruden mehr Kontrolle und nützte seine gute Phase deutlich besser.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild aber spürbar. Skorjanz sagte offen, dass seine Mannschaft „zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas den Faden verloren“ habe und damit SG SV Tainach/HSV Haimburg wieder stark machte. Genau in diese Phase fiel auch der Anschlusstreffer: Sebastian Gaber verkürzte in der 59. Minute auf 1:2 und brachte damit noch einmal richtig Spannung in die Partie. Was danach folgte, beschrieb der Rudener Sektionsleiter als den wichtigsten Abschnitt des Spiels. „Der wichtigste Moment war, dass wir nach dem 1:2 die Drang- und Druckphase der Heimischen überstanden haben und das Ergebnis über die Zeit bringen konnten“, sagte Skorjanz. Damit war für ihn auch klar, warum dieser Auswärtssieg am Ende Bestand hatte.
Gerade diese Schlussphase wertete Skorjanz auch als Beleg dafür, dass SG SV Tainach/HSV Haimburg über Qualität verfügt. Nach dem Anschlusstreffer hätten die Heimischen laut seiner Einschätzung gezeigt, dass sie gute Spieler in ihren Reihen haben, Druck aufbauen und sich Chancen erarbeiten können. Umso wichtiger war für SV Union Raiba Ruden, dass in dieser Phase kein weiterer Gegentreffer mehr fiel. Auch mit der Leistung des Unparteiischen war der Sektionsleiter zufrieden. „Der Schiedsrichter hat für beide Seiten sehr gut gepfiffen und eine sehr gute Leistung gezeigt“, sagte Skorjanz. Mit dem 2:1-Auswärtssieg hält SV Union Raiba Ruden nach drei Runden bei sechs Punkten und bleibt in der 1. Klasse Ost damit im vorderen Bereich dabei.