Im Spitzenspiel der 1. Klasse Ost musste sich SV Eitweg am Samstag bei FC Eisenkappel mit 1:3 geschlagen geben. Trainer Markus Pöcheim sah seine Mannschaft lange gut im Spiel und über weite Strecken mit mehr Ballbesitz, am Ende entschied für ihn aber vor allem die Chancenverwertung. „Eisenkappel hat seine Chancen verwertet, wir leider nicht“, brachte er den Unterschied nach der Partie auf den Punkt.

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Für Markus Pöcheim begann die Partie alles andere als schlecht. „Wir sind gut in das Spiel hineingestartet, hatten auch die Chance aufs 1:0“, sagte der Trainer des SV Eitweg. Statt der möglichen Führung gerieten die Gäste aber in Minute 14 in Rückstand, als Filip Lukezic das 1:0 für den FC Eisenkappel erzielte. Pöcheim blieb in seiner Analyse dennoch klar dabei, dass seine Mannschaft im ersten Durchgang nicht die schlechtere war. „In der ersten Halbzeit hatten wir mehr Ballbesitz als Eisenkappel, und bis zur Halbzeit war das Spiel eher auf unserer Seite“, sagte er. Was aus Sicht des Trainers fehlte, war einzig das Tor. Genau darin lag für ihn der Haken einer Halbzeit, in der der SV Eitweg zwar ordentlich im Spiel war, sich dafür aber nicht belohnte.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Pöcheim zunächst nicht das Gefühl, dass die Partie wegkippt. „In der zweiten Halbzeit sind wir gut reingestartet, hatten auch noch die Möglichkeit auf das 1:1“, schilderte er. Gerade in dieser Phase fiel dann aber das 2:0 für den FC Eisenkappel. Ziga Kogovsek traf in Minute 54, aus Sicht des Eitweg-Trainers war dieser Treffer richtungsweisend. „Das 2:0 für Eisenkappel war richtungsweisend für das Ergebnis, da wir bis dahin am Drücker waren und der Ausgleich verdient gewesen wäre“, sagte Pöcheim. Dass Raphael Fritzl in Minute 65 auf 2:1 verkürzte, brachte den SV Eitweg zwar wieder heran, änderte für den Trainer aber nichts an der Einschätzung, dass seine Mannschaft in den guten Phasen zu wenig daraus machte.
Die endgültige Entscheidung fiel für Pöcheim erst spät. Als Luka Bagislar in Minute 82 zum 3:1 traf, war die Partie aus seiner Sicht gelaufen. „Der entscheidende Moment war das 3:1, da wir immer auf den Ausgleichstreffer gedrückt haben und leider in ungünstigen Momenten wieder in Rückstand geraten sind“, sagte der Eitweg-Coach. Zuvor habe seine Mannschaft weiter auf den Ausgleich hingearbeitet, doch das dritte Gegentor setzte dem Spiel den Schlusspunkt. Pöcheim formulierte es knapp und deutlich: „Natürlich war das 3:1 zum Schluss der Deckel am Ergebnis.“ Genau deshalb blieb bei ihm nach dem Abpfiff vor allem das Gefühl, dass in dieser Partie mehr drinnen gewesen wäre, wenn seine Mannschaft ihre Druckphasen besser genutzt hätte.
In der Gesamtbetrachtung machte Pöcheim den Unterschied zwischen beiden Teams klar an der Verwertung der Möglichkeiten fest. „Die Chancenverwertung war heute leider nicht optimal“, sagte er und verwies darauf, dass sein Team nur einmal traf, obwohl es aus dem Spiel heraus noch mehrere gute Möglichkeiten gab. Auf der anderen Seite habe der FC Eisenkappel seine Chancen konsequenter genutzt. „Die Chancenauswertung des Gegners war besser“, meinte Pöcheim. Unterm Strich blieb seine sportliche Einordnung dennoch klar: „Ein Punkt auswärts wäre gerecht gewesen.“