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„Die Rückrunde war perfekt“ – Warmuth sieht SV Egg auf Topkurs

SV Egg

SV Egg arbeitet weiter an einer starken Saison in der 1. Klasse West. Trainer Thomas Warmuth spricht von einer „perfekten Rückrunde“ und verweist auf einen wahren Lauf seines Teams. In der Tabelle liegt SV Egg auf Platz zwei, nur SG Gitschtal ist voraus. Markante Eckpunkte liefert der Coach gleich mit: ein 6:1 auswärts bei Gitschtal als Statement und das historische 17:0 gegen Spittal 1b als Rekordsieg. Dazu kommt ein Torschützenkönig in den eigenen Reihen – für Warmuth ein weiterer Beleg, dass in Egg vieles zusammenpasst.

Spieler in Schwarz-Blau führt den Ball

Bild von jcomp auf Freepik

Perfekte Rückrunde und markante Spiele

Thomas Warmuth braucht nicht lange, um die Ausgangslage auf den Punkt zu bringen: „Wir haben eine super Rückrunde gespielt. Die Rückrunde war perfekt.“ Der Blick auf den Saisonverlauf stützt diese Einschätzung. Aus einem durchwachsenen Start heraus arbeitete sich Egg rasch an die Spitze heran und hielt sich anschließend stabil auf den vorderen Rängen, ehe man sich in den letzten Runden auf Platz zwei festbiss. Warmuth verweist auf einen Sieg, der intern noch immer für Rückenwind sorgt: „Auswärts in Gitschtal haben wir 6:1 gewonnen, das war von uns ein Traumspiel.“ Als Momentaufnahme für die Offensivpower nennt er den Rekordsieg: „Wir haben 17:0 gegen Spittal gewonnen – der höchste Sieg der Vereinsgeschichte.“ Auch individuell gab’s Glanzlichter: „Wir haben den Torschützenkönig in unseren Reihen“, betont der Coach – ein Ausrufezeichen, das die Effizienz im Abschluss unterstreicht.

Kaderlage: keine Transfers, zwei Blessuren – und einer, der vorangeht

Während sportlich vieles zusammenlief, blieb der Kader ruhig. „Abgänge sind momentan keine, aber Zugänge auch noch keine, weil wir noch keine Spieler gefunden haben, die uns weiterhelfen“, erklärt Warmuth nüchtern. Personell gibt es zwei Baustellen, die der Trainer genau im Blick hat: „Dominik Galle hat einen Bandscheibenvorfall. Ich hoffe, dass er bald wieder trainieren kann.“ Besser sieht es bei einem Leistungsträger aus: „Kevin Moser ist schon wieder so weit fit. Ich hoffe, dass er wieder spielen kann.“ Auf dem Platz trug zuletzt nicht nur der Torjäger, sondern auch die linke Seite viel Schwung nach vorne – Warmuth lobt „Sebastian“ ausdrücklich. Mit Sebastian Fritz steht dafür ein passender Name im Kader. Trotzdem bleibt seine Grundhaltung klar: „Bei mir ist die ganze Mannschaft wichtig. Wenn die Mannschaft nicht funktioniert, nützt der einzelne gute Spieler auch nichts.“

Blick nach vorn: Stabilität, Nachwuchs und ehrgeizige, aber bodenständige Ziele

Der Eindruck von außen: Egg ist gefestigt. Warmuth bestätigt das: „Eine sehr gute Stimmung momentan in der Mannschaft und im Verein. Alles bestens.“ Auch im Umfeld gab es keinen Aktionismus: „Das Betreuerteam ist gleich geblieben.“ Den stärksten Eindruck beim Trainer hinterließ der aktuelle Tabellenführer: „Gitschtal hat mir getaugt, weil sie von der zweiten Klasse gleich wieder den Meistertitel geholt haben.“ Umso süßer schmeckte der eigene Auswärtssieg dort – mit einer Szene, die hängen blieb: „Unser Torschützenkönig hat einen Elfer verschossen und ein paar Minuten später einen Freistoß reingemacht.“ Warmuths Ausblick bleibt bewusst einfach: „Die Struktur soll so bleiben, der Nachwuchs soll gefördert werden. Wir sind ein kleiner Dorfverein, wenn wir uns weiterentwickeln, bin ich hochzufrieden.“ Dass der Verein in den vergangenen Jahren schon viel erreicht hat, betont er deutlich: „Wir haben sehr, sehr viel erreicht – und natürlich auch den Aufstieg in die Unterliga.“