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„Erste Halbzeit haben wir verschlafen“ – Tristach-Coach Walter erklärt das 0:3 in Treffen

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SV Treffen
SV Tristach

In der 1. Klasse West setzte sich SV Ideal Wohnbau Treffen gegen SV Tristach mit 3:0 durch. Für Tristach-Trainer Martin Walter lag der Grund für die klare Auswärtsniederlage vor allem in den ersten 45 Minuten. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig investiert“, sagte er, auch wenn seine Mannschaft nach der Pause deutlich zulegte und aus seiner Sicht zumindest zwei Treffer verdient gehabt hätte.

Fußball liegt neben dem Spielfeld

Foto von Duc Van auf Unsplash

Drei Treffer legen die Partie früh fest

Die Partie war aus Sicht des Tristach-Coaches früh in die Richtung gelaufen, die am Ende auch das Ergebnis erklärte. Walter sprach von einer klaren Überlegenheit der Gastgeber vor der Pause: „Treffen war in der ersten Halbzeit spielerisch, läuferisch und in den Zweikämpfen besser.“ In der 20. Minute fiel das 1:0 durch Julian Loteritsch. Der Trainer schilderte die Szene als besonders bitter: „Das war über die Seite ein Weitschuss, der geblockt wurde und dann als Bogenlampe hinter dem Tormann runtergefallen ist.“ Zehn Minuten später erhöhte Gianluca Rabitsch auf 2:0. Diesen Treffer beschrieb Walter als „wirklich schön herausgespielt“. Noch vor dem Seitenwechsel traf Rabitsch in der 36. Minute auch zum 3:0. Beim dritten Gegentor sprach Walter erneut von einer unglücklichen Aktion nach einem Pass hinter die Abwehr.

Nach der Pause kommt Tristach besser ins Spiel

Mit dem 0:3 zur Pause war die Aufgabe natürlich groß, trotzdem sah Walter seine Mannschaft nach dem Wechsel ganz anders auftreten. „In der zweiten Halbzeit haben wir wirklich den Schalter umgelegt“, sagte der Tristach-Coach. Läuferisch, kämpferisch und auch spielerisch sei seine Elf nun viel näher an jener Form gewesen, die er von ihr sehen will. Walter betonte, dass sein Team bissiger in die Zweikämpfe gekommen sei, besser kombiniert und sich mehrere gute Möglichkeiten erarbeitet habe. Gerade deshalb tat ihm der ausbleibende Ertrag besonders weh. „Wir hätten uns in der zweiten Halbzeit sicher mindestens zwei Tore verdient gehabt“, meinte er. Aus seiner Sicht hätte ein schnelles Anschlusstor die Partie noch einmal richtig offen machen können, dieses Erfolgserlebnis blieb aber aus.

Warum Treffen so schwer zu bespielen war

Der entscheidende Punkt lag für Walter daher weniger in einem einzelnen Moment als in der Summe der ersten Hälfte. „Wir haben die erste Halbzeit leider verschlafen und waren zu weit weg von unserer Normalform“, sagte er offen. Nach dem 0:2 habe man zwar noch die Möglichkeit gesehen, zurückzukommen, doch dafür hätte es gleich nach der Pause ein Tor gebraucht. So blieb Tristach trotz besserer zweiter Hälfte ohne Belohnung. Gleichzeitig hob der Trainer hervor, warum Treffen so schwer zu bespielen war. „Der Wille war da, die ganze Mannschaft war in Bewegung. Das war sehr schwer zu verteidigen“, sagte Walter. Vor allem vor der Pause seien die Gastgeber für seine Mannschaft „immer einen Schritt voraus“ gewesen.

Klare Worte zum Spiel und zum Schiedsrichter

Diskussionsstoff abseits des Spielverlaufs gab es für den Tristach-Trainer dagegen überhaupt nicht. Den Unparteiischen nahm Walter ausdrücklich aus jeder Debatte heraus. „Der Schiedsrichter war sehr gut und hat das über die neunzig Minuten total gut unter Kontrolle gehabt“, sagte er, auch mit Blick auf die Assistenten. So blieb als Fazit vor allem die Erkenntnis, dass dieses 0:3 aus Tristacher Sicht aus zwei völlig unterschiedlichen Abschnitten bestand. Treffen nutzte seine starke erste Hälfte konsequent und legte den Grundstein mit den Treffern von Loteritsch und Rabitsch bereits vor der Pause. Tristach zeigte danach eine Reaktion, ließ aber die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Genau daran wird sich der Auftritt aus Sicht von Martin Walter messen lassen müssen.

1. Klasse West: SV Treffen : Tristach - 3:0 (3:0)

  • 36
    Gianluca Rabitsch 3:0
  • 30
    Gianluca Rabitsch 2:0
  • 20
    Julian Loteritsch 1:0