Bei den Seeboden Juniors 1b herrscht Aufbruchstimmung. In der 2. Klasse B beendete die junge Truppe die Saison als Sechster, blieb in vielen Partien dran und will jetzt den nächsten Schritt setzen. Trainer Mario Pirker zieht eine positive Zwischenbilanz, verweist auf die Entwicklung seiner Talente und steckt die Marschroute für den Sommer ab: näher an die vorderen Plätze rücken, die Zweikampfstärke schärfen und mit einem breiten, homogenen Kader in die nächste Runde starten.

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Mario Pirker muss nicht lange überlegen, wenn es um die jüngste Entwicklung seiner Mannschaft geht. "Die erste Jahreshälfte war sehr gut für uns. Unsere jungen Spieler haben sich gut entwickelt und sind auf einem sehr guten Weg", sagt der Trainer und betont zugleich, dass seine Elf in der Liga nie chancenlos war: "Wir haben in jedem Spiel unsere Spielanteile gehabt und mit allen Mannschaften gut mitgespielt." Das spiegelt sich auch im Verlauf wider: Über viele Runden bewegten sich die Juniors rund um Platz vier, am Ende sprang Rang sechs mit 36 Punkten aus 24 Spielen heraus. Im Verein selbst passt die Chemie. "Die Stimmung im Umfeld ist sehr gut. Wir arbeiten sehr gut, ein Zahnrad greift ins andere", so Pirker. Für eine junge Truppe ist dieses stabile Umfeld Gold wert, weil es Entwicklung zulässt und Ruhe gibt – beides Faktoren, die man im Unterhaus nicht hoch genug einschätzen kann.
Personell setzt Seeboden 1b bewusst auf Kontinuität. "Abgänge wird es bei uns kaum geben", sagt Pirker. Stattdessen soll die Durchlässigkeit nach oben und unten greifen: Der eine oder andere Akteur darf sich in der Kampfmannschaft zeigen, gleichzeitig rücken Talente aus der U17 in das Juniorteam nach. Diese Pipeline ist gewollt und Teil des Plans, die Ausbildung Schritt für Schritt voranzutreiben. Auch die medizinische Lage spielt mit: "Ein Spieler war länger verletzt, hat sich erholt und steigt jetzt wieder ins Mannschaftstraining ein. Ansonsten sind alle fit." Dazu kommt Beständigkeit auf der Bank. "Es gibt keine strukturellen Veränderungen. Das Trainerteam bleibt gleich, wir gehen mit denselben Leuten in die nächste Saison", erklärt der Coach. Pirker betont dabei den Teamgedanken: "Bei uns ist es die gesamte Mannschaft. Alle arbeiten gut zusammen." Dieses Miteinander soll in der Vorbereitung in Leistung auf dem Platz umgemünzt werden.
Die To-do-Liste für den Sommer ist klar formuliert. "Trainingsstart ist am 25. Juni. Testspiele sind alle fixiert, bis auf das letzte, wo wir gegen eine Mannschaft spielen wollen, die im Cup ausgeschieden ist", berichtet Pirker. Im Fokus stehen Inhalte, nicht Schlagworte. "Wir werden jetzt den nächsten Schritt setzen. Wir wollen noch näher an die vorderen Plätze herankommen und vor allem an der Zweikampfstärke arbeiten und an der schnellen Vororientierung", sagt er. Orientierung gibt auch der Blick auf die Spitze: "Man hat ganz klar gesehen, dass Treffen und der SV Feffernitz die besten Mannschaften in der Liga waren und aufgestiegen sind. Aber wir hatten auch in diesen Spielen unsere Spielanteile." Genau daran will Seeboden anknüpfen: aus ordentlichen Phasen Konstanz machen, die erste Runde erfolgreich angehen und das Momentum halten. "Wir sind sehr motiviert", unterstreicht Pirker mit einem Plan, der sportlich und personell trägt.