In der 2. Klasse C arbeitet Günter Hutze mit seinem ASKÖ Techelsberg-Team an einer stabilen Rückrunde. Nach einer durchwachsenen Hinrunde mit Siegen gegen den SV Himmelberg und den HSV, einem Remis gegen die SG SV Moosburg/SK Austria Klagenfurt 1c sowie Niederlagen unter anderem gegen den SV Weitensfeld und Liebenfels – Future Team, zieht der Trainer eine ehrliche Bilanz. Mit 32 Punkten nach 15 Spielen liegt Techelsberg punktgleich mit Moosburg auf dem dritten Tabellenrang. Der Fokus liegt nun darauf, diesen Platz zu festigen und den Rückstand auf Tabellenführer Weitensfeld, der aktuell zehn Punkte voraus ist, möglichst zu verkürzen. Gleichzeitig setzt Hutze auf Kontinuität und Teamgeist, um „fit zu bleiben, gesund zu bleiben und unseren Zusehern attraktiven Fußball zu bieten“.

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Die erste Saisonhälfte beschreibt Günter Hutze als „im Großen und Ganzen okay“, betont aber, dass in drei Partien die Leistung nicht stimmte und genau dort Verbesserungspotenzial liegt. Besonders wichtig sei es für ihn, in jedem Spiel die gleiche Einstellung an den Tag zu legen und jeden Gegner ernst zu nehmen. Eine Systemumstellung im Herbst habe sich ausgezahlt – Techelsberg zählte zu den offensivstärksten Teams der Liga und kassierte gleichzeitig vergleichsweise wenige Gegentore. Für die Rückrunde fordert er nun, „in allen Spielen an die Leistungsgrenze zu gehen“ und die solide Entwicklung fortzuführen.
In der Winterpause hat sich der Kader leicht verändert. Ein Torhüter musste seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen beenden, während drei neue Spieler aus Nötsch, Magdalen und Velden die Mannschaft verstärken. Zudem hofft Hutze, noch einen jungen Keeper als Backup verpflichten zu können. Die Vorbereitung ist angelaufen: Es gibt kleinere krankheitsbedingte Ausfälle, aber schwerwiegende Verletzungen bleiben dem Team bislang erspart. „Wir können eigentlich aus dem Vollen schöpfen“, sagt der Trainer. Der Trainingsbetrieb soll das Fundament für eine erfolgreiche Rückrunde legen, getragen von mannschaftlicher Geschlossenheit. „Für diesen kleinen Verein leben wir von der guten Stimmung in der Kabine“, erklärt Hutze, „und das ist uns sehr wichtig.“
Im Gespräch hebt Hutze besonders zwei Überraschungsteams der Hinrunde hervor: die SG SV Moosburg/SK Austria Klagenfurt 1c und Oberglan. Beide Mannschaften seien neu zusammengestellt und hätten dennoch schnell überzeugenden Fußball gezeigt – ein Beleg für die Ausgeglichenheit der Liga. Techelsberg will in dieser Konkurrenz weiter vorne mitmischen, auch wenn der Trainer realistisch bleibt: „Weitensfeld ist schon zehn Punkte weg, die sind ja schon durch.“ Trotzdem gehe es darum, dranzubleiben und jede Partie mit vollem Einsatz anzugehen. Hutze lobt die Entwicklung einzelner Akteure, die zunehmend Verantwortung übernehmen, betont aber, dass das Kollektiv der entscheidende Erfolgsfaktor bleibt: „Wir haben keine Wunderkicker, wir sind im Kollektiv stark.“
Im Verein hat es keine großen strukturellen Änderungen gegeben, und das Betreuerteam bleibt stabil. Hutze sieht gerade darin eine Stärke: Beständigkeit und Zusammenhalt. Spieler, die im Herbst weniger Einsatzminuten hatten, sollen durch Rotation erneut eine Chance bekommen. Der Trainer verweist darauf, dass diese Maßnahme bislang überwiegend positiv verlaufen sei. Mit dieser Kombination aus Zusammenhalt, taktischer Variabilität und mannschaftlicher Geschlossenheit will Techelsberg die Rückrunde bestreiten. „Wenn wir am Ende mit einem Lächeln die Meisterschaft beschließen können, wäre das natürlich unser Ziel“, sagt Hutze. Für die Fans des ASKÖ Techelsberg steht fest: Das Team präsentiert sich als eingeschworene Einheit, die in der 2. Klasse C weiter auf Erfolgskurs bleiben will.