Im Blick auf die neue Saison in der 2. Klasse C stellt WSG Brückl-Obmann Gerald Kitz die Weichen: Nach einer schwierigen Spielzeit mit Rang 12 und 18 Punkten blickt der Klub dank Trainerwechsel und breiterem Kader wieder positiv nach vorne. Kitz setzt auf mehr Trainingsfleiß, Disziplin und Kampf – und formuliert das Ziel klar: unter die ersten Fünf. Die Stimmung passt, die Vorbereitung steht, und die Fans bekommen ihre Abo-Infos frühzeitig auf den Tisch.

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Gerald Kitz blickt offen auf die abgelaufene Saison zurück. „Der Vorstand hat das Optimale herausgeholt. Wir konnten nie mit der stärksten Mannschaft auflaufen weil es immer verletzte Spieler gab und manche beruflich verhindert waren, da war es für Trainer Kitz Stefan nicht immer leicht eine spielkräftige Mannschaft zu stellen", sagt der Obmann und betont die Arbeit hinter den Kulissen. Sportlich blieb aber einiges liegen: „Was nicht gepasst hat: Die Mannschaft konnte sich nicht richtig einspielen. Wir haben unser Ziel nicht erreicht.“ In der Tabelle pendelte Brückl lange im hinteren Mittelfeld und beendete die 26 Runden auf Platz 12. Kitz nennt die Konsequenzen beim Namen: „Wir müssen beim Training besser werden, in den Spielen mehr Disziplin und mehr Kampf zeigen. Dann werden wir die Erfolge haben, die wir uns vorstellen.“ Eindruck hinterließ bei ihm in der Vorsaison vor allem der spätere Meister: „Weitensfeld ist mit zwölf Punkten Vorsprung Meister geworden – kompakt, eingespielt und mit einem guten Trainer.“
Der Neustart ist greifbar, vor allem durch den Wechsel auf der Bank. „Mit Mario Radler haben wir einen neuen Trainer“, berichtet Kitz – und gleich dazu die Begleitmusik: „Die Stimmung ist wieder sehr gut.“ Der Kern der Mannschaft bleibt zusammen, gleichzeitig hat der Klub die ersten Weichen am Transfermarkt gestellt. „Wir haben schon drei Spieler verpflichtet, der alte Stamm bleibt. Drei, die ein Jahr nicht gespielt haben, kommen zurück“, so Kitz. Auch beim Coach ist Zug drin: „Der Trainer macht gerade die zweite Trainerlizenz und ist voll motiviert.“ Aus all dem leitet der Obmann ein knackiges Ziel ab: „Wir wollen unter die ersten Fünf kommen.“ Der Ton in der Kabine soll wieder stimmen, die Trainingsbeteiligung steigen. „Wir wollen Gas geben und die Burschen so motivieren, dass sie gerne zum Training kommen“, erklärt Kitz.
Ganz ohne Abgänge geht es nicht: „Die zwei Wernig-Brüder, die wir ausgeliehen hatten, sind weg“, sagt Kitz. Damit bleibt der Kader in der Breite ähnlich, doch zusätzliche Qualität ist ein Thema – mit Augenmaß: „Wenn es finanziell möglich ist, wollen wir noch ein, zwei Spieler dazuholen.“ Positiv: Das Lazarett leert sich. „Wir hatten viele Verletzte. Die Genesung ist besser, sie starten Anfang Juli mit leichtem Training. Bis zum Meisterschaftsbeginn im August sollen sie fit sein.“ Fix ist auch der Fahrplan: „Der Trainingsstart ist am 2. Juli. Wir haben fünf Freundschaftsspiele ausgemacht“, so der Obmann. Der Mix aus Rückkehrern, Neuen und dem gehaltenen Stamm soll sich in der Vorbereitung finden. Kitz ist überzeugt, dass eine konzentrierte Sommerschicht die Basis legt, damit Brückl ab Runde eins stabiler auftritt als im Vorjahr.
Was Kitz wichtig ist: Der Verein arbeitet nicht nur an der Kampfmannschaft, sondern am Fundament. „Die Nachwuchsarbeit ist mir ein großes Anliegen. Wir haben ein tolles Team“, sagt er. Der neue Coach ist auch im Unterbau aktiv, und auch zurückgetreten KM- Trainer Kitz Stefan arbeitet schon lange beim NW und leistet hervorragende Arbeit, selbst der Obmann Kitz Gerald packt bei den Jugendteams mit an. Auch die vielen Helfer finden Erwähnung: „Ein tolles Team mit den zwei Helfern, Herr Wakonig Karl und Herr Feichter Otto die rund ums Platzhäuschen helfen.“ Dank gibt es an die Unterstützer: „Ein herzlicher Dank an unsere Sponsoren. Es sind viele kleine, die uns immer unterstützen.“ Für die Fans gibt es klare Infos: „Die Abos bieten wir wieder an: Pensionisten 60 Euro, Erwachsene 70 Euro, Familienabo 100 Euro.“ Der Vorverkauf startet früh: „Ab Trainingsbeginn über Spieler und Funktionäre – einen Monat vorher, damit wir beim ersten Meisterschaftsspiel viele Leute am Platz haben.“ Mit dieser Basis soll der Brückler Neustart tragen – sportlich wie neben dem Platz.