In der 2. Klasse D zieht Milazim Rexhaj, Trainer von St. Stefan NextGen, eine Zwischenbilanz nach den ersten Wochen seiner Amtszeit. Seit fünf Runden steht er an der Seitenlinie des Tabellenzwölften und hat mit seinem jungen Team beachtliche Fortschritte erzielt. Nach zwei Siegen und drei Niederlagen soll nun in der Winterpause gezielt an der Taktik gefeilt werden. In den letzten Spielen gegen Maria Rain, SV Reichenfels, SV Maria Rojach, ASK Klagenfurt und SC Diex wechselten Licht und Schatten – doch der Trend zeigt laut Rexhaj klar nach oben. Er betont, dass die Mannschaft vor allem durch Engagement und Lernbereitschaft überzeugt habe und die Stimmung im Kader trotz einiger Rückschläge positiv sei.

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„Ich habe die Mannschaft vor fünf Runden übernommen, und wir haben zweimal gewonnen und dreimal verloren. Aber wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert“, erklärt Rexhaj. Nur im Duell gegen ASK Klagenfurt lief es nicht nach Wunsch – „da hatten wir leider keinen Tormann“. Dennoch zeigt sich der Coach zufrieden mit der Entwicklung seiner Schützlinge.
Gerade bei der taktischen Arbeit sieht er den größten Hebel: „Über den Winter möchte ich, dass wir uns noch mehr taktisch verbessern. Das ist das Wichtigste für diese jungen Spieler.“ Die letzten Resultate – darunter ein Sieg gegen SV Reichenfels und zum Abschluss des Herbstes ein Erfolg über SC Diex – deuten auf zunehmende Stabilität hin.
Der Verein setzt klar auf den Nachwuchs. „Wir haben viele junge Spieler, sieben oder acht davon sind noch U17-berechtigt“, berichtet Rexhaj stolz. Zudem habe sich im Kader einiges getan: Zwei Spieler mussten aus gesundheitlichen und familiären Gründen aufhören, dafür kamen drei Neue – „zwei aus der Region und einer aus Rumänien, ein guter Tormann.“ Der Trainer ist überzeugt, dass besonders die junge Garde in der kommenden Saison „viel, viel stärker“ auftreten wird.
Namentlich hebt er Elias Lang hervor: „Er ist erst fünfzehn geworden und trainiert schon mit der ersten Mannschaft. Für die Zukunft ist er ein sehr guter Spieler.“ Auch die Rückkehr verletzter Akteure ist für die Frühjahrssaison wichtig. Ein Leistungsträger, der zuletzt noch eine Schiene tragen musste, soll Ende März wieder einsteigen. Ein weiterer Spieler laboriert derzeit an einer Fußverletzung, „aber in drei Wochen sollte es wieder gehen“, so der Coach. Insgesamt zeigt sich Rexhaj zuversichtlich: „Sonst passt alles, nur die typischen Kleinigkeiten – krank oder angeschlagen – das hat jede Mannschaft.“
Trotz der schwierigen Voraussetzungen, insbesondere durch fehlende Kunstrasenplätze im Kärntner Winter, bleibt der Teamgeist ungebrochen. „Wir haben eine sehr positive Stimmung in der Mannschaft“, betont Rexhaj. Unterstützt wird er im Alltag von einem Trainerkollegen aus dem Nachwuchs, der auch die U14 trainiert und „immer hilft, wenn etwas frei ist“. Über die Trainingsbedingungen sagt der Trainer: „Im Winter ist es schwierig – keine Kunstrasenplätze, man muss immer irgendwo hinfahren. Aber wir schaffen das schon.“
Beeindruckt zeigt sich Rexhaj von der Konkurrenz in seiner Liga, vor allem von ASK Klagenfurt und St. Margarethen am Längsee: „Wenn sie einmal in Führung gehen, hören sie nicht auf. Sie geben Vollgas bis zum Schluss, auch wenn es 0:0 stehen würde. Das finde ich positiv.“ Sein eigenes Ziel bleibt klar: weitere Fortschritte in Spielkultur und Stabilität. Mit dem Rückhalt einer jungen, engagierten Mannschaft und klarer Linie soll St. Stefan NextGen im Frühjahr den nächsten Schritt machen – spielerisch wie mental. Rexhaj bringt es auf den Punkt: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“