Spielberichte

„Das Team ist näher zusammengerückt“ – Magek über Gurnitz 1b und den Weg mit eigenen Jungen

Gurnitz 1b

Bei 2. Klasse D-Klub Gurnitz 1b herrscht trotz eines schwierigen Jahres vorsichtiger Optimismus. Co-Trainer Hannes Magek betont im Rückblick vor allem den Zusammenhalt und eine klare Linie mit jungen Spielern. „Wir haben uns im Vergleich zum Herbst natürlich verbessert“, sagt er und verweist auf sichtbare Entwicklungsschritte. In der Tabelle steht Gurnitz 1b derzeit auf Rang 11, doch die Stimmung bleibt positiv – auch, weil im Sommer mit einer fitten, jungen Truppe weiter konsequent gearbeitet werden soll.

Fußball auf Rasen neben gelber Markierungslinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Zusammenrücken als Basis

Hannes Magek lässt am Telefon keinen Zweifel daran, worauf es in den letzten Monaten ankam: auf Wir-Gefühl und Verlässlichkeit. „Wir haben uns im Vergleich zum Herbst natürlich verbessert“, sagt der Co-Trainer und führt diese Entwicklung klar auf das Verhalten in der Gruppe zurück. „Die Jungs sind näher zusammengerückt und als Team aufgetreten, beim Training wie beim Spiel.“ Aus seiner Sicht war das nicht nur gefühlt so, sondern auf dem Platz sichtbar. „Es sind Verbesserungen sichtbar gewesen, was sich von der Entwicklung her super bestätigt hat. Die Mannschaft ist im Vergleich zum Herbst zu einem Team geworden.“ Gerade für eine 1b mit vielen jungen Kickern ist das entscheidend. Der elfte Platz mit 15 Punkten liest sich nüchtern, aber der Weg stimmt – und Magek macht deutlich, dass die Mannschaft daraus Zuversicht zieht.

Stimmung, Nachwuchs und der Blick nach oben

Besonders auffällig: Die Stimmung in und um den Verein ist trotz Dämpfern im Klubumfeld robust. „Die Stimmung ist super, obwohl unsere Kampfmannschaft abgestiegen ist in die erste Klasse“, sagt Magek offen. Von Resignation keine Spur: „Wir machen weiter mit der Jugend, so wie geplant.“ Der Plan ist klar umrissen – und er trägt die Handschrift des Vereins: „Wir wollen natürlich in ein paar Jahren wieder in eine gute Liga aufsteigen, aber mit eigenen Jungen.“ Gurnitz 1b setzt dafür konsequent auf Talente. „Wir spielen mit sehr vielen jungen Jungs, fünfzehn-, sechzehn-, siebzehnjährigen Spielern, die teilweise schon spielen“, betont er. Dieses Vertrauen zahlt auf das große Ziel ein: Spieler entwickeln, die mittelfristig auch die Kampfmannschaft stärken. „Das Umfeld und das Ganze passt bei uns eigentlich ganz gut“, fasst Magek zusammen – ein Satz, der nach ruhiger, planvoller Aufbauarbeit klingt.

Kader, Ziele und der Startschuss in die Vorbereitung

In Sachen Personal bleibt Gurnitz 1b bewusst flexibel. „Das ist jetzt noch ein bisschen zu früh, um vom Kader her etwas zu sagen“, erklärt Magek, verweist aber auf die Doppelspurigkeit zwischen Kampfmannschaft und 1b. „Wir sind natürlich auf der Suche, auch für die Kampfmannschaft, den einen oder anderen zu holen – und natürlich auch die Jungen dann von der 1b hinaufzuholen in die Kampfmannschaft. Um das geht’s.“ Die Zielsetzung klingt ambitioniert, aber nicht überdreht: „Wir wollen wieder vorne mitspielen, auch in der ersten Klasse“, sagt er, schiebt dann nach: „Fortschritte machen – damit die Jungen das Potenzial haben für die Kampfmannschaft.“ Gute Voraussetzungen sind gegeben: „Zurzeit haben wir keine verletzten Spieler“, so Magek, der auch den Takt vorgibt. „Der Trainingsbeginn ist nächste Woche schon wieder am 23.“

Einordnung und Ausblick – lernen, vergleichen, dranbleiben

Wenn es um Orientierungspunkte geht, schaut Magek genau hin. Gefragt nach Gegnern, die Eindruck hinterließen, antwortet er ohne Zögern: „Vom Spielerischen her und von der Qualität her, auch von den jungen Spielern, hat mich Viktring am meisten beeindruckt.“ Er ordnet ergänzend ein: „Auch der ASK gehört dazu.“ Besonders hebt er die Arbeit hinter den Kulissen hervor: „Da wird gute Arbeit geleistet, auch mit den jungen Spielern.“ Solche Referenzen dienen Gurnitz 1b als Maßstab – nicht zum Kopieren, sondern zum Lernen. Der Kurs bleibt gesetzt: Zusammenhalt festigen, Talente fördern, Schritt für Schritt Punkte sammeln. Mit einer verletzungsfreien Truppe und einem frühen Vorbereitungsstart will Gurnitz 1b die Basis legen, um den elften Platz hinter sich zu lassen und die eigene Jugend nachhaltig nach oben zu bringen.