Spielberichte

„Es war harte Arbeit“ – SAK Klagenfurt macht das 3:0 klarer, als es wirklich war

SAK Klagenfurt
FC-WR Nußdorf

In der Kärntner Liga hat SAK Klagenfurt am Freitagabend gegen FC-WR Nußdorf/Debant mit 3:0 gewonnen. Das Ergebnis wirkt am Ende deutlich, doch genau so wollte es Co-Trainer Simon Sadnek nach dem Schlusspfiff nicht stehen lassen. Für ihn war es kein lockerer Heimsieg, sondern ein Spiel, in dem seine Mannschaft lange arbeiten musste und erst spät für klare Verhältnisse sorgte.

Mehrere Spieler auf dem Platz - ein Betreuer trägt eine Eisbox

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Frühe Gegenwehr, spätes Aufatmen

Sadnek machte nach dem fünften Spieltag keinen Hehl daraus, dass der Abend für den SAK mühsamer war, als es das nackte Resultat vermuten lässt. „Wir haben 3:0 gewonnen, aber so klar, wie es am Ende aussieht, war es nicht. Es war harte Arbeit. Wir haben richtig Gas geben müssen, damit wir die drei Punkte mitnehmen. Es war kein einfaches Spiel für uns“, sagte der Co-Trainer. Genau so entwickelte sich die Partie auch. Nußdorf/Debant war von Beginn an aggressiv, präsent und hielt mit viel Einsatz dagegen. Der SAK musste sich die Führung erst erarbeiten, ehe Mark Serbec in der 28. Minute das 1:0 besorgte. Mit diesem knappen Vorsprung ging es auch in die Pause.

Das 1:0 als erste klare Richtung

Einen einzelnen großen Wendepunkt wollte Sadnek in dieser Partie zwar nicht ausmachen, ganz unwichtig war der erste Treffer aus seiner Sicht aber trotzdem nicht. „Einen besonderen Moment hat es eigentlich nicht gegeben. Nußdorf hat super brav gekämpft, sie haben alles reingehaut, hatten aber unterm Strich keine zwingende Torchance. Aber nach unserem 1:0 hat man schon gesehen, in welche Richtung es danach geht“, meinte er. Diese Einschätzung passt zu einem Spiel, in dem die Gäste lange unangenehm waren, sich für ihren Aufwand offensiv aber nicht belohnen konnten. Der SAK hatte die schwierigere Arbeit zu verrichten, ließ hinten aber wenig wirklich Gefährliches zu und hielt damit die Basis für den später deutlichen Heimsieg.

Serbec doppelt, Samardzic legt nach

Dass der Endstand schließlich doch noch klar ausfiel, lag an einer Schlussphase, in der die Klagenfurter die Partie endgültig zugemacht haben. Zunächst erhöhte Sinan Samardzic in der 88. Minute auf 2:0, ehe Serbec in der 93. Minute mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend das 3:0 folgen ließ und den Deckel endgültig draufsetzte. Dazwischen gab es aus Sicht des SAK noch eine Szene, über die man kurz sprechen konnte. „Einmal in der zweiten Halbzeit haben wir ein vermeintliches Tor gemacht, da ist die Fahne hochgegangen. Das war nach einer Standardsituation. Aber wir akzeptieren das. Wir haben danach trotzdem noch zwei Tore nachgelegt“, sagte Sadnek. Auch deshalb blieb es für ihn ein ruhiger Abend ohne echte Aufregung.

Nicht das beste Spiel, aber wichtige Punkte

Beim SAK überwog nach dem Abpfiff deshalb vor allem die Erleichterung über das Ergebnis und die Ausbeute. Sadnek ordnete die Leistung nüchtern ein und machte klar, dass ihn diesmal eher die Punkte als die spielerische Qualität zufriedengestellt haben. „Es war nicht unser bestes Spiel, aber es hat für drei Punkte gereicht und die nehmen wir natürlich gern mit“, sagte er. Nach schwierigen Aufgaben in den ersten vier Runden hofft der Co-Trainer nun darauf, dass seine Mannschaft den Sieg mitnehmen kann und in den nächsten Wochen einen Lauf startet. Mit nun sieben Punkten aus fünf Spielen hat sich der SAK vorerst im Mittelfeld eingeordnet, und genau dort wollen die Klagenfurter laut Sadnek nicht stehenbleiben: „Ich hoffe, dass wir jetzt weiterstarten und uns in der Tabellensituation von Woche zu Woche stetig verbessern.“

Kärntner Liga: SAK : Nußdorf - 3:0 (1:0)

  • 93
    Mark Serbec 3:0
  • 88
    Sinan Samardzic 2:0
  • 28
    Mark Serbec 1:0