Spielberichte

Horst Winkler (Trainer SC Marchegg): "Nach der Pause war fast jede Chance ein Tor"

SC Marchegg
ATSV Auersthal

Deutlicher Heimsieg in der 1. Klasse Nord: Der SC Marchegg fertigte den ATSV Auersthal mit 7:0 ab und legte nach einer 1:0-Pausenführung eine eiskalte zweite Hälfte hin. Trainer Horst Winkler sprach von einem Schlüsselstart und einer Effizienz, die seinem Team zuletzt gefehlt hatte: „Nach der Pause war fast jede Chance ein Tor.“ Aus seiner Sicht machten die Gäste zu viele Fehler – Marchegg reagierte hellwach und nutzte die Gelegenheiten konsequent.

Zweikampf zwischen zwei Fußballspielern in Schwarz und Grün

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Frühe Führung gibt Sicherheit – erste Hälfte noch zäh

Marchegg kam gut ins Spiel, ohne hektisch zu wirken, und legte den Grundstein früh. Bereits in Minute 10 stellte Johannes Furthlehner auf 1:0. Winkler erklärte den Auftakt als klaren Knackpunkt: „Das 1:0 war das Wichtige. Auersthal hat den Ball selbst an die Latte gesetzt, wir haben schneller reagiert und Furthlehner hat das 1:0 gemacht.“ Danach blieb es im ersten Durchgang überschaubar. Auersthal war bemüht, kam aber kaum gefährlich vor das Tor. „Ich kann mich nur an einen Kopfball erinnern, der daneben ging“, sagte Winkler. Auch Marchegg ließ einige Ansätze liegen und spielte Angriffe nicht zu Ende. So ging es mit dem knappen 1:0 in die Pause – leistungsgerecht, aber noch ohne Vorentscheidung.

Slivka eröffnet den Torreigen – Ablinger und Jass legen doppelt nach

Nach dem Seitenwechsel wurde es ein einseitiger Auftritt des Gastgebers – und zwar im Vollgasmodus. In der 55. Minute erhöhte Oliver Slivka auf 2:0. Der Trainer hob die Entstehung hervor: „Mit dem 2:0 durch Slivka, Querpass von Jass, ist es dann einfacher geworden. Wir waren spielbestimmend.“ Von da an nutzte Marchegg die Räume und die Chancen eiskalt. Nik Ablinger stellte in Minute 67 auf 3:0, nur fünf Minuten später traf Marcel Jass zum 4:0. „Wir haben fast jede Torchance genutzt, Auersthal hat es uns nicht sehr schwer gemacht“, so Winkler. Ablinger legte mit seinem zweiten Treffer das 5:0 (75.) nach, Slivka erhöhte auf 6:0 (81.), ehe Jass in Minute 87 den 7:0-Endstand fixierte. „Wir haben zwei, drei sehr gut herausgespielte Tore gemacht, unter anderem nach einem super Doppelpass von Ablinger mit Slivka. Da war dann keine Gegenwehr mehr“, erklärte der Coach.

Winklers Analyse: Effizienz zurück, Gegner fehleranfällig, ruhiger Abend für den Referee

Der Marchegger Trainer fand vor allem für die Kaltschnäuzigkeit nach der Pause lobende Worte. „Die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit war sehr effizient. Fast jede Torchance wurde zu Ende gespielt – fast immer mit einem Tor“, sagte Winkler. Ganz ohne Liegenlassen ging es dennoch nicht: „Jass hatte noch eine, und auch Sendlhofer – aber ansonsten muss man zufrieden sein.“ Den Gegner sah er an diesem Tag klar unter seinen Möglichkeiten: „Ich war überrascht, ich hätte Auersthal stärker eingeschätzt. Sie waren nicht komplett, da haben zwei, drei, vielleicht vier gefehlt. Sie haben viele Fehler gemacht – beim 1:0, ich glaube auch beim 4:0 – und wir haben das ausgenutzt. So kommt so ein hohes Resultat zustande.“ Diskussionsthemen gab es keine, betonte Winkler: „Bei 7:0 gibt’s nichts zu diskutieren – für den Schiedsrichter war es ein leichtes Spiel.“ Sein Fazit fiel kurz und deutlich aus: „Wir sind zufrieden mit diesen drei Punkten.“ Für Marchegg gilt es nun, die Effektivität der zweiten Hälfte in die nächsten Aufgaben mitzunehmen.

1. Klasse Nord: Marchegg : Auersthal - 7:0 (1:0)

  • 87
    Marcel Jass 7:0
  • 81
    Oliver Slivka 6:0
  • 75
    Nik Ablinger 5:0
  • 72
    Marcel Jass 4:0
  • 67
    Nik Ablinger 3:0
  • 55
    Oliver Slivka 2:0
  • 10
    Johannes Furthlehner 1:0