In der 1. Klasse Nordwest-Mitte gewann der USV Atzenbrugg/H. klar mit 4:0 gegen den SV Heldenberg. Für Sportchef Karl Heinz Grüneis war es „ein absolut verdienter Sieg“, weil seine Mannschaft von Beginn an den Ton angab, vor der Pause durch ein Traumtor, Johannes Kopp, in Führung ging und nach Seitenwechsel konsequent nachlegte. Joker Lukas Serloth sorgte für das wichtige 2:0, ehe Christoph Bayerl mit einem Doppelpack den Deckel draufmachte. Grüneis’ Kernaussage nach dem Schlusspfiff: „Wir waren gut eingestellt, sehr fokussiert – dieser Erfolg war nie in Gefahr.“

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Die Hausherren nahmen das Heft sofort in die Hand, drückten Heldenberg tief in deren Hälfte und kamen gleich zu einer Serie an Eckbällen. Karl Heinz Grüneis schilderte, warum er schon ganz früh ein gutes Gefühl hatte: „Das war bereits nach wenigen Minuten, als wir mehrere Situationen nach einer Eckballserie hatten, wo der Gegner zweimal auf der Linie mit Ach und Krach klären konnte. Da habe ich gewusst, da kann eigentlich nichts passieren. Wir dominieren das Spiel.“ Das Tor fiel dann exakt zum richtigen Zeitpunkt: In Minute 45 traf Johannes Kopp zum 1:0, womit Atzenbrugg das lange Anlaufen belohnte und mit einem guten Gefühl in die Kabine ging. „Es war ein absolut verdienter Sieg, unsere Mannschaft war gut eingestellt und sehr fokussiert“, betonte der Sportliche Leiter.
Nach dem Wechsel blieb Atzenbrugg am Drücker und suchte entschlossen das zweite Tor. Für Grüneis war klar, wo die Weichen endgültig gestellt wurden: „Bei 1:0 ist klarerweise immer das 2:0 ausschlaggebend, und das hat unser eingewechselter Spieler Lukas Serloth hervorragend gemacht.“ In der 70. Minute stellte Serloth auf 2:0, die Vorentscheidung aus Sicht der Hausherren. Danach nutzte Atzenbrugg die Räume eiskalt: Christoph Bayerl erhöhte in der 76. Minute auf 3:0 und wenig später in der 78. Minute auf 4:0. Was den Unterschied ausmachte, fasste Grüneis so zusammen: „Der absolute Siegeswille. Alle waren fokussiert, der Körper war auf Spannung, jeder Einzelne wollte gewinnen.“ Einziger Wermutstropfen aus seiner Sicht: „Ich sehe kaum Verbesserungspotenzial – außer in der Chancenauswertung.“
Den Gegner ordnete Grüneis klar ein: „Heldenberg war sehr defensiv aufgestellt, hat teilweise im Fünfer mehrfach geklärt. Ein Gegner, der uns technisch wie auch läuferisch und kämpferisch klar unterlegen war – dennoch hat er in der zweiten Halbzeit Zähne gezeigt und wollte es noch einmal wissen.“ Deutliche Worte fand er zur Leitung des Unparteiischen: „Es war eine der schlechtesten Schiedsrichterleistungen dieser Saison. Er hat einen lupenreinen Elfer nicht gegeben und zahlreiche harte Fouls nicht mit Gelb geahndet, dadurch blieb das Spiel lange offen – unnötigerweise.“ Sportlich ist der Kurs aber gesetzt: Atzenbrugg führt die Liga mit 53 Punkten an, und Grüneis formulierte das Ziel ohne Umschweife: „Wir sind schwer fokussiert und brauchen noch zwei Siege – die werden wir einfahren, um Meister zu werden.“