In der 1. Klasse Nordwest-Mitte feierte der SV Droß einen 2:1-Auswärtssieg bei Retz II. Zur Pause lagen die Gäste nach dem Treffer von Lukas Cemba vorne, nach gut einer Stunde legte Bernhard Soucek per Standard nach. Retz II kam durch Georg Thurner spät heran, doch die Skaloud-Elf brachte den Sieg über die Zeit. Trainer Thomas Skaloud sprach von einem disziplinierten Auftritt und betonte: „Der entscheidende Moment war die geschlossene Mannschaftsleistung.“

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Der Start gehörte keinem Team klar, dennoch setzte Droß die erste Duftmarke: Nach einer halben Stunde gingen die Gäste in Führung, als Lukas Cemba zum 0:1 traf. Trainer Thomas Skaloud hob dabei nicht den Zufall, sondern den Plan hervor: „Es war eine kämpferisch tadellose und sehr disziplinierte Leistung. Die Burschen haben sich endlich belohnt.“ Zur Entstehung des Führungstreffers ergänzte er: „Nach einer Flanke von Bernhard Soucek wurde Lukas Cemba im Sechzehner übersehen. Er hat ihn mit dem zweiten Kontakt souverän ins Netz befördert.“ Mit dem 0:1 zur Halbzeit im Rücken blieb Droß stabil und hielt die Gastgeber vom Ausgleich fern, ohne sich in unnötige Risiken zu stürzen.
Nach dem Seitenwechsel blieb Droß konzentriert und stellte in Minute 67 auf 0:2. Wieder waren die beiden Offensivkräfte beteiligt, diesmal in vertauschten Rollen. Skaloud schilderte die Szene so: „Es war eine Standardsituation, wieder mit einer Flanke von Lukas Cemba auf Bernhard Soucek. Der Tormann hat zuerst geklärt, im Nachsetzen hat Soucek verwandelt.“ Retz II gab sich nicht geschlagen und kam in der Schlussphase durch Georg Thurner zum 1:2 (82.). In dieser Phase zahlte sich die von Skaloud betonte Teamarbeit aus: „Der entscheidende Moment war die geschlossene Mannschaftsleistung, das Gemeinsame.“ Droß verteidigte gemeinsam, blieb wach in den Zweikämpfen und brachte die knappe Führung über die Ziellinie.
Der Tenor des Coachs fiel klar aus: „Es war eine tadellose Mannschaftsleistung, sehr diszipliniert.“ Gleichzeitig wollte Thomas Skaloud nichts beschönigen: „Verbesserungsmöglichkeiten sind immer da. In Ballbesitz waren wir zu leichtfertig, nach dem Ballgewinn ist der Ball zu schnell wieder weg gewesen.“ Genau diese Ehrlichkeit passt zum Bild eines Auswärtssieges, der vor allem über Einsatz, Ordnung und das Zusammenspiel der Gruppe zustande kam – und über zwei erfolgreiche Aktionen von Cemba und Soucek. In der Tabelle bleibt die Aufgabe für Droß trotz des Dreiers groß (Platz 14, 8 Punkte), doch ein Auswärtssieg wie dieser tut spürbar gut und gibt Rückenwind für die letzten Runden. Mit derselben Disziplin und weniger leichten Ballverlusten will Droß die nächste Chance nützen und wieder anschreiben.