Spielberichte

Oberhammer: „Beste Frühjahrsmannschaft – mit zwei Toren Unterschied ist der Aufstieg drin“

USC Kirchberg/Altenwörth

Mit Rückenwind ins Entscheidungsspiel: Der USC Kirchberg/Altenwörth beendet die Saison in der 1. Klasse Nordwest-Mitte auf Platz zwei (51 Punkte) und nennt sich selbst die beste Frühjahrsmannschaft. Trainer Oliver Oberhammer lobt den Lauf, bleibt vor der Relegation aber geerdet: „Mit zwei Toren Unterschied ist der Aufstieg drin – wir wollen das schaffen, aber es wäre kein Beinbruch.“ Zudem betont er die Entwicklung seiner jungen Spieler und die stabile Stimmung im Team.

Weiß-Goldene Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Frühjahrslauf und ehrlicher Rückblick

Der Ton aus Kirchberg ist selbstbewusst, aber nicht überzogen. „Wir waren die beste Frühjahrsmannschaft, haben die meisten Tore geschossen und die zweitmeisten bekommen“, fasst Oliver Oberhammer zusammen. „Das letzte halbe Jahr war sehr gut. Manche Spielverläufe waren glücklich, aber kein Sieg war unverdient.“ Auf dem Papier passt das Bild: 51 Punkte bedeuten Rang zwei, und seit dem 19. Spieltag hielt der USC diesen Platz konstant. Gleichzeitig verteilt der Trainer Respekt nach oben: „Atzenbrugg war die beste Mannschaft mit dem besten Kader, verdient Meister. Das waren auch unsere Highlight-Spiele.“ Der Rückblick wirkt damit rund – viel Offensivpower, ein klarer Schritt nach vorne, und doch die nötige Erdung im Urteil über die eigene Leistung.

Stimmung, Kader und Rückkehrer

Im Lager des USC ist die Atmosphäre kurz vor dem Entscheidungsspiel gelassen positiv. „Die Stimmung ist sehr gut“, sagt Oberhammer und lässt keinen Zweifel daran, dass in der Kabine Ruhe und Zuversicht herrschen. Am Kader hat sich bislang nichts bewegt. „Es gibt noch keine Veränderungen im Kader“, stellt der Coach klar. Auch im Umfeld bleibt alles stabil. „Es ist alles beim Alten geblieben“, so Oberhammer. Wichtige Personalnachricht mit Blick auf die kommende Saison: „Die Langzeitverletzten Weber und Söllner sollten zu Beginn der nächsten Saison wieder zur Verfügung stehen.“ Diese Mischung aus Kontinuität, gesundem Selbstvertrauen und baldigen Rückkehrern sorgt dafür, dass die Mannschaft ohne Nebengeräusche arbeiten kann – egal, ob es am Ende für den Sprung nach oben reicht oder nicht.

Relegation: Ziel klar, Ton bleibt ruhig

Der Blick geht jetzt voll auf die Relegation – und die Ausgangslage ist simpel. „Mit zwei Toren Unterschied ist der Aufstieg in die Gebietsliga noch möglich“, erklärt Oberhammer, fügt aber sofort an: „Wir wollen das natürlich schaffen, aber wenn nicht, ist es kein Beinbruch.“ Die Balance aus Anspruch und Gelassenheit stützt sich auf die Entwicklung der Gruppe. „Viele junge Spieler haben ihre Leistungen gesteigert und bestätigt, deshalb sind wir sehr zufrieden mit der Entwicklung“, sagt der Trainer. Das Selbstverständnis ist also gewachsen, ohne ins Leichtsinnige abzugleiten. Für das Entscheidungsspiel erwartet Oberhammer ein Team, das seinen Frühjahrslauf bestätigt, vorne mutig bleibt und als Kollektiv auftritt. Und für die Zeit danach – ob Gebietsliga oder weiter 1. Klasse – sieht er eine stabile Basis, auf der sich weiter aufbauen lässt.