Spielberichte

0:1 nach vielen vergebenen Chancen: Oberhammer sieht Elfer als Knackpunkt

SC Mautern
USC Kirchberg/Altenwörth

Enges Ding in der 1. Klasse Nordwest-Mitte: Der SC Mautern ringt den USC Kirchberg/Altenwörth 1:0 nieder – entschieden durch einen Strafstoß in Minute 69. Torschütze war Florian Ettenauer. Aus Sicht von USC-Trainer Oliver Oberhammer war es ein Duell auf Augenhöhe, in dem seine Elf vor der Pause die besseren Möglichkeiten liegenließ. „es hätte zur Pause auch 4:4 stehen können, der Elfmeter war dann der Knackpunkt“, hielt er fest und ärgerte sich vor allem über die fehlende Konsequenz im Abschluss in Halbzeit eins.

Zwei Fußballspieler im Kampf um den Ball

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Erst Chancen, dann der Pfiff – und Ettenauer verwandelt

Der Nachmittag begann so, wie es sich für ein Spitzenspiel gehört: umkämpft, offen und mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Oliver Oberhammer ordnete die ersten 45 Minuten so ein: „Sehr ausgeglichenes Spiel. Kein Wunder, wenn der Zweite gegen den Dritten spielt. In der ersten Halbzeit recht viele Chancen auf beiden Seiten.“ Weil die Genauigkeit fehlte, ging es mit 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel flachte die Partie ab, viel Tempo kam nicht mehr rein – bis zur 69. Minute. „Es war ein Foul knapp an der Strafraumgrenze. Der Schiedsrichter hat auf Elfmeter entschieden, zu Recht“, sagte der USC-Coach. Florian Ettenauer übernahm die Verantwortung und stellte vom Punkt auf 1:0 für Mautern. Viel passierte danach nicht mehr, der knappe Rückstand ließ sich nicht mehr drehen.

„Viele Chancen, wenig Ertrag“ – Oberhammer über Abschluss und Ballbesitz

In seiner Analyse blieb Oberhammer bei zwei zentralen Themen: Abschlussstärke und Ballkontrolle. „Die Chancenverwertung hat heute nicht gepasst“, brachte er es auf den Punkt, und präzisierte: „Viele Torchancen in der ersten Halbzeit, die nicht verwertet wurden.“ Was fehlte? „Die Torabschlüsse waren einfach zu ungenau und es war immer der Fuß eines Verteidigers dazwischen.“ Ganz ohne Positives wollte er den Auftritt aber nicht stehen lassen: „Das Ballbesitzspiel war zu großen Teilen in Ordnung. Nicht sehr gut, aber in Ordnung.“ Unterm Strich stand für ihn fest, dass in einem Spiel mit wenigen klaren Momenten nach der Pause genau diese eine Szene vom Punkt das Pendel zu Mautern ausschlagen ließ: „Der Elfmeter war der Knackpunkt.“

Linie des Unparteiischen, Tabelle und Ausblick

Spannend war auch Oberhammers Blick auf die Spielleitung. Er lobte die Grundlinie des Unparteiischen, merkte aber an: „Die Linie war ganz in Ordnung, allerdings hätte es durchaus einige gelbe Karten für den Gegner geben können.“ Beim Strafstoß selbst gab es aus seiner Sicht nichts zu deuteln – „zu Recht“ lautete sein Urteil. In der Tabelle bleibt es eng: Kirchberg/Altenwörth hält nach 26 Runden bei 51 Punkten auf Rang zwei, Mautern sitzt mit 50 Zählern knapp dahinter. Für den USC heißt das, schnell wieder aufdrehen und die Trainingsschwerpunkte klar ziehen. Die Vorgabe des Coaches ist da deutlich: an den Abschlüssen arbeiten und das ordentliche Ballbesitzspiel in der Relegation in Siege ummünzen.

1. Klasse Nordwest-Mitte: Mautern : Kirchberg/Altenwörth - 1:0 (0:0)

  • 69
    Florian Ettenauer 1:0