Spielberichte

Nach 0:4: Strugalioski sieht das erste Tor als Knackpunkt

SV Spitz
SC Lengenfeld

In der 26. Runde der 1. Klasse Nordwest-Mitte setzte es für den SV Spitz/Donau eine klare 0:4-Heimniederlage gegen den SC Lengenfeld. Aus Sicht von Trainer Alija Strugalioski war das frühe 0:1 der Knackpunkt, danach fehlten Biss und Genauigkeit. Die Gäste führten zur Pause 0:2 und legten nach dem Wechsel nach – am Ende stand ein verdienter Auswärtssieg. Spitz haderte mit ausgelassenen Möglichkeiten und individuellen Patzern, Lengenfeld blieb kompakt und nutzte seine Chancen eiskalt.

Fußballschuhe auf Ersatzbank, alle mit roten Stutzen

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Frühe Möglichkeiten, dann der Rückstand

Spitz startete nicht schlecht, kam laut Coach früh zu Möglichkeiten, konnte sich dafür aber nicht belohnen. „Lengenfeld war eine bissige, willige Mannschaft, die die drei Punkte unbedingt wollte“, sagte Alija Strugalioski und verwies gleichzeitig auf verpasste Gelegenheiten seiner Elf. Die kalte Dusche folgte in Minute 12: Mario Franzl brachte Lengenfeld 1:0 in Front. Für Strugalioski war dieser Treffer prägend: „Entscheidend war das erste Tor.“ Er beschrieb die Szene so: „Wir haben in der Mitte einen Fehlpass gespielt, und Mario Franzl hat den Ball aus rund 40 Metern über unseren Tormann gehoben. Er stand beim Sechzehner etwas draußen.“ In der 26. Minute legte David Brenner das 0:2 nach, mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen.

„Zu wenig Wille, zu viele Fehler“ – Trainer nimmt seine Mannschaft in die Pflicht

Nach der Pause versuchte Spitz den Anschluss zu finden, doch Lengenfeld blieb das aktivere Team und spielte seine Linie konsequent zu Ende. Franzl erhöhte in der 54. Minute auf 0:3, in der Schlussphase stellte Andreu Flamur mit dem 0:4 (86.) endgültig die Weichen auf einen klaren Gästesieg. Strugalioski suchte keine Ausreden und wurde deutlich: „Uns haben der Wille und die spielerischen Akzente gefehlt – kein Passspiel, kein Doppelpass, kein Dreieck.“ Auch bei den Gegentoren sah er hausgemachte Probleme: „Beim 2:0 haben wir uns zwischen Abwehr und Tormann nicht gut abgestimmt, das 3:0 und 4:0 gehen auf Fehler unserer Innenverteidiger zurück.“ Den Gegner würdigte er zugleich: „Lengenfeld war hinten sehr kompakt, sie sind gut gestanden.“

Blick nach vorne: harte Vorbereitung und gezielte Verstärkungen

Warum seine Mannschaft an diesem Tag nicht zupacken konnte, begründete Strugalioski auch mit der Tabellensituation: „Wenn du im gesicherten Mittelfeld Sechster oder Siebter bist, fehlt manchmal der Biss. Nächstes Jahr müssen wir ganz anders auftreten.“ Positiv mitnimmt der Coach vor allem die Klarheit für den Sommer: „Wir werden in der Vorbereitung hart arbeiten, hundert Prozent, und alle Spieler sollen da sein. Wir wollen nächstes Jahr wieder auf die Siegerstraße.“ In der Kaderplanung kündigte er gezielte Zugänge an: „Wir planen drei, vier Verstärkungen. Die Mannschaft wird topmotiviert sein.“ Dazu sein persönliches Versprechen: „Ich bin ein erfahrener Trainer, ich weiß mit Situationen umzugehen und die Spieler zu stärken.“

1. Klasse Nordwest-Mitte: Spitz : Lengenfeld - 0:4 (0:2)

  • 86
    Andreu Flamur 0:4
  • 54
    Mario Franzl 0:3
  • 26
    David Brenner 0:2
  • 12
    Mario Franzl 0:1