Spielberichte

Christoph Rahming (Sportlicher Leiter Wildendürnbach): "Wir waren über 90 Minuten dominant"

Wildendürnbach
Eintr. Pulkautal

In der 1. Klasse Nordwest feierte der UFC Wildendürnbach gegen den SV Eintracht Pulkautal einen klaren 4:1-Heimsieg. Co-Trainer Christoph Rahming sprach von einem Spiel „auf einer schiefen Ebene“ und lobte einen Start nach Maß samt eiskaltem Abschluss von Vierfach-Torschütze Manuel Schütz. Pulkautal, ohnehin im Abstiegskampf, blieb ohne Punkte. Wildendürnbach legte schon vor der Pause mit drei Treffern den Grundstein und brachte die Partie anschließend souverän über die Zeit – der perfekte Heimauftritt in Runde 25.

Weiß-Schwarze Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Schneller Start und ein Viererpack: Schütz entscheidet die Partie früh

Vom Anpfiff weg hatte Wildendürnbach mehr vom Spiel, suchte die Tiefe und setzte Pulkautal unter Druck. Der Lohn kam in Minute 18: Manuel Schütz stellte auf 1:0. Rahming ordnete die Führung klar ein: „Die Schlüsselszene war, dass wir extrem gut gestartet sind und gleich unsere erste Torchance verwertet haben. Das hat uns extreme Sicherheit gegeben und dem Gegner wehgetan.“ Das 1:0 entstand aus einer Gegenpressing-Szene, in der Bastian Bieder auf der Außenlinie den Zweikampf gewann, scharf zur Mitte gab und Schütz halbvolley vollendete. Kurz darauf ließ Wildendürnbach zwar laut Rahming einen „Hunderter“ liegen, doch Schütz legte in der 30. Minute das 2:0 nach und traf noch vor der Pause zum 3:0 (45.). Mit dem Seitenwechsel war die Richtung endgültig vorgegeben. Sechs Minuten nach Wiederbeginn stellte Schütz mit seinem vierten Treffer auf 4:0 (51.). „Schütz war heute im Stile eines richtigen Mittelstürmers eiskalt“, sagte Rahming. Pulkautal kam in der 78. Minute durch Jakob Schreder noch zum 4:1, mehr ließ die Heimelf nicht zu.

„Matchplan total gut umgesetzt“: Fokus, Leidenschaft und Gier auf drei Punkte

Rahming hob nach dem Schlusspfiff nicht nur die Torausbeute hervor, sondern vor allem die Haltung seiner Mannschaft. „Die Jungs waren von Anfang an fokussiert, haben Leidenschaft und Aggressivität an den Tag gelegt, haben Teamgeist bewiesen. Die wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Wir haben es einfach erzwungen“, sagte der Co-Trainer. Aus seiner Sicht griffen die Abläufe von Beginn an: „Der Matchplan wurde total gut umgesetzt und jeder war bereit, bis zum letzten Hemd zu fighten.“ Zum Gegner fand Rahming faire Worte, ohne die eigene Leistung kleinzureden: „Der Gegner war nicht schlecht, vielleicht wurden sie von ihren Legionären etwas im Stich gelassen. Aber wir haben einfach mehr Qualität gehabt. Wir waren heute wirklich gut.“ Dass die ersten Minuten so dominant verliefen und die erste Chance saß, war für ihn der Ausgangspunkt eines Abends, an dem sein Team über weite Strecken die Kontrolle behielt.

Intensiv, aber fair – und ein zufriedener Co-Trainer

Bei aller Intensität blieb das Duell in Wildendürnbach im Rahmen. „Der Schiedsrichter hat eine tadellose Leistung geliefert. Es waren nicht viele strittige Szenen, er hat unaufgeregt gepfiffen. Obwohl es um viel gegangen ist, war es zu keiner Zeit unfair“, betonte Rahming. Sportlich bedeutete der klare 4:1-Erfolg in Runde 25 genau das, was sich die Heimischen vorgenommen hatten. Pulkautal steckt weiter im Abstiegskampf, Wildendürnbach nahm das gute Gefühl mit in die Kabine. Rahmings Fazit fiel dementsprechend deutlich aus: „Ich bin absolut happy mit der Mannschaftsleistung, absolut happy mit der Einstellung. Genau so stelle ich mir das vor, dass wir auftreten.“

1. Klasse Nordwest: Wildendürnbach : Eintr. Pulkautal - 4:1 (3:0)

  • 78
    Jakob Schreder 4:1
  • 51
    Manuel Schütz 4:0
  • 45
    Manuel Schütz 3:0
  • 30
    Manuel Schütz 2:0
  • 18
    Manuel Schütz 1:0