Deutlicher Auswärtsauftritt in der 1. Klasse Nordwest: Der SV Göllersdorf setzte sich beim ATSV Hollabrunn mit 7:0 durch und stellte die Weichen schon vor der Pause. Zur Halbzeit stand es 0:5, am Ende war es ein souveräner Auftritt der Gäste, der laut Sektionsleiter Christoph Riederer „in keinster Weise jemals in Gefahr war“. Entscheidend waren die frühen Treffer – vorne eiskalt, hinten stabil, dazu ein Dreierpack von Philipp Zieger und breite Mitarbeit des gesamten Kaders.

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Göllersdorf hatte von Beginn an mehr vom Spiel und nutzte die erste große Standardszene, um den Ton zu setzen. Nach einer Ecke von Andreas Muhr kam Philipp Zieger am zweiten Pfosten zum Kopfball und traf in Minute 12 zum 0:1. „Die raschen Tore in der ersten Halbzeit mit einem Halbzeitstand von 0:5 waren der Knackpunkt“, sagte Sektionsleiter Christoph Riederer. Nur drei Minuten später legten die Gäste nach: Felix Gschlad staubte zum 0:2 ab (15.). Die Hollabrunner fanden keinen Zugriff, und Göllersdorf blieb am Drücker. Nikolaus Schmidt erhöhte in der 19. Minute auf 0:3, ehe Gschlad mit seinem zweiten Treffer auf 0:4 stellte (25.). Kurz vor dem Pausenpfiff setzte Zieger mit dem 0:5 (43.) den nächsten Stich. „Ab dem Zeitpunkt war der Auswärtssieg nie mehr in Gefahr“, ordnete Riederer den einseitigen Verlauf ein.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Göllersdorf das aktivere Team und ließ hinten wenig zu. Man merkte, dass die Gäste die Partie nun sauber verwalten wollten, ohne die Zielstrebigkeit zu verlieren. In der 61. Minute war es erneut Philipp Zieger, der zuschlug – sein dritter Treffer an diesem Abend bedeutete das 0:6 und den persönlichen Dreierpack. Hollabrunn wehrte sich tapfer, doch die Entlastung blieb selten. „Der Klassenunterschied war einfach zu hoch“, hielt Riederer fest, schob aber eine Anerkennung hinterher: „Das Ergebnis hätte weitaus höher ausfallen können, wenn der Tormann der Hollabrunner nicht so viele Bälle gehalten hätte.“ Den Schlusspunkt setzte schließlich Ihor Balukh in der 72. Minute zum 0:7. Göllersdorf spielte den klaren Sieg anschließend ruhig und unaufgeregt nach Hause.
In seiner Einschätzung ließ Christoph Riederer keinen Zweifel: „Es war ein souveräner, unaufgeregter Auswärtssieg für Göllersdorf.“ Als Schlüssel nannte er die frühe Torserie und den Standard zum 0:1: „Die Ecke von Muhr und Ziegers Kopfball haben uns auf die Spur gebracht.“ Insgesamt sah er „den Klassenunterschied als einfach zu eklatant“ und betonte zugleich Fairness gegenüber dem Gegner: „Der Gegner war tapfer – und das zu jeder Zeit.“ Besonders erfreulich fiel sein Blick auf den Kader aus: „Viele junge Spieler unter 17 sind zum Einsatz gekommen.“ Daniel Holzer, Ferdinand Weiß, Sebastian Wolf und Luca Strasser „haben das richtig stark gemacht, nahtlos an die Routiniers angeschlossen und den ungefährdeten Auswärtssieg souverän nach Hause gespielt.“ Mit nun 46 Punkten und Rang fünf nimmt Göllersdorf aus Runde 27 reichlich Rückenwind für die Schlusswochen mit.