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Wildendürnbach macht früh alles klar: 3:0 macht Lust auf Mehr

Wildendürnbach
Unterstinkenbrunn

Kräftiges Lebenszeichen in der 1. Klasse Nordwest: Der UFC Wildendürnbach besiegte den SV Unterstinkenbrunn zuhause klar mit 3:0. Ein früher Treffer legte den Grundstein, bis zur Pause stand es 2:0, kurz nach Wiederbeginn war der Deckel drauf. Co-Trainer Christoph Rahming sprach von einem „über weite Strecken coolen Auftritt“ und hob vor allem Mentalität und Trainingsfleiß hervor. Die Gäste fanden kaum Zugriff, Wildendürnbach blieb am Drücker und nutzte die Momente eiskalt.

Fußballspieler legt sich den Ball auf

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Wildendürnbach legt los und bleibt dran

Das Heimteam erwischte den Traumstart: Bereits in Minute 6 traf Manuel Schütz zum 1:0 und gab dem Spiel die Richtung. Wildendürnbach blieb griffig, suchte immer wieder den Weg nach vorne und hatte weitere Möglichkeiten. Kurz vor der Pause fiel das verdiente 2:0 (42.) – Torschütze: Jan Schulmeister. „Wir waren von der ersten Minute an dominant“, sagte Christoph Rahming und ergänzte, dass die Mannschaft „aggressiv gegen den Ball gearbeitet“ habe. Kaum lief die zweite Hälfte, stellte Vojtech Pazdera in der 47. Minute auf 3:0; Rahming lobte die Entstehung: „Super langer Ball von Kamas, diesmal war Pazdera eiskalt und hat den Goalie überlupft.“ Spätestens da, so der Co-Trainer, sei klar gewesen: „Mit dem 3:0 war der Deckel drauf.“ Wildendürnbach kontrollierte danach das Geschehen, ließ hinten wenig zu und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

„Einstellung, Mentalität, Siegeswille“ – Rahming über den Schlüssel

In der Analyse rückte Rahming nicht einzelne Glanzaktionen, sondern das Gesamtpaket in den Vordergrund. „Szenen eigentlich gar nicht. Ich würde eher sagen, dass die Einstellung, die Mentalität, der unbedingte Wille heute ausschlaggebend waren.“ Seine Mannschaft habe sich „endlich für den Aufwand belohnt, den sie seit eineinhalb, zwei Jahren betreibt“. Besonders stolz machte ihn die Trainingskultur: „Einstellung, Mentalität, Siegeswille, Trainingsfleiß.“ Der 3:0-Heimsieg passte für ihn ins Bild der jüngsten Entwicklung: „Wir setzen das, was wir trainieren, immer besser im Spiel um – und jetzt punkten wir auch. Es ist einfach geil, derzeit Co-Trainer dieser Mannschaft zu sein.“

Defensiv stabil, Gegner im Griff – und Diskussionen um Pfiffe

Rein sportlich hielt Wildendürnbach die Angriffe der Gäste über weite Strecken vom eigenen Tor fern. Rahming betonte: „Wir haben ihre Schlüsselspieler heute in den Griff bekommen und sie nicht ins Spiel kommen lassen.“ Dass Unterstinkenbrunn phasenweise überrascht wirkte, erklärte er mit der Wucht im Anlaufen: „Wir waren sehr aggressiv, immer mit Nadelstichen.“ Ganz ohne Aufregung ging es aber nicht über die Bühne. „Es gab mehrere strittige Szenen auf beiden Seiten“, so Rahming. Aus seiner Sicht hätten die Gäste „zwei mögliche Elfer“ reklamieren können: „Bei einer Szene hatten wir Glück.“ Ein Rundumschlag gegen den Unparteiischen blieb aus: „Der Schiedsrichter war nicht überragend, aber auch nicht schlecht – normales Erste-Klasse-Niveau. Ohne Linienrichter ist es extrem schwer.“

Schulmeisters Treffer als Klammer – und der Blick nach vorne

Im Fokus stand auch Jan Schulmeister, der mit dem 2:0 ein wichtiges Tor beisteuerte. „Da sieht man seine Erfahrung. Er hat uns gutgetan“, sagte Rahming. Zugleich verriet der Co-Trainer, dass sich die Wege im Sommer trennen werden: „Jan ist ein Profi durch und durch. Er lebt Fußball, ist topfit. Ich hoffe, dass er einen guten Verein findet.“

Sportlich bleibt der Kurs klar, auch nach dem 3:0: „Mit dem Ball könnten wir noch ruhiger sein. Wir sind auf einem guten Level, aber wir wollen die nächste Stufe erreichen – weiterarbeiten, nicht nachlassen.“

1. Klasse Nordwest: Wildendürnbach : Unterstinkenbrunn - 3:0 (2:0)

  • 47
    Vojtech Pazdera 3:0
  • 42
    Jan Schulmeister 2:0
  • 6
    Manuel Schütz 1:0