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"Mit dem gehaltenen Elfer ist das Spiel auf unsere Seite gekippt" – Ernstbrunn findet mit 4:1 wieder in die Spur

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Unterstinkenbrunn
SK Ernstbrunn

In der 1. Klasse Nordwest hat SV Unterstinkenbrunn gegen SK Sparkasse Ernstbrunn mit 1:4 verloren. Für Ernstbrunn war es laut Trainer Werner Würzler ein Sieg, der nach einem heiklen Beginn vor allem an einer frühen Schlüsselszene hing: dem gehaltenen Elfmeter. Danach kippte die Partie aus seiner Sicht klar zu den Gästen, die sich mit drei Treffern vor der Pause die Grundlage für einen verdienten Auswärtserfolg legten.

Fußballtor

Foto von Mike Robinson auf Unsplash

Früher Elfer verändert die Partie

Ganz ruhig begann der Abend für Ernstbrunn nicht. Werner Würzler sah in den ersten Minuten eine Phase, in der seine Mannschaft noch nicht richtig Zugriff hatte und Unterstinkenbrunn zu Möglichkeiten kam. "Die ersten fünf bis zehn Minuten haben wir die ein oder andere Chance zugelassen, auch einen Elfmeter für den Gegner", sagte der Trainer. Genau diese Szene wurde für ihn aber zum Wendepunkt des Spiels. "Mit dem gehaltenen Elfer ist das Spiel komplett auf unsere Seite gekippt", erklärte Würzler. Danach habe seine Mannschaft defensiv kaum noch etwas zugelassen, deutlich stabiler gewirkt und die Partie mehr und mehr an sich gezogen.

Drei Treffer vor der Pause bringen Ernstbrunn auf Kurs

Diese neue Sicherheit zeigte sich dann auch am Spielstand. In der 26. Minute brachte Jan Malik die Gäste mit 1:0 in Führung, in der 38. Minute erhöhte Emir Dilic auf 2:0 und noch vor dem Pausenpfiff legte Bernhard Hainz das 3:0 nach. Dass Ernstbrunn schon zur Halbzeit so klar vorne lag, passte genau zur Einschätzung des Trainers. "Wir haben das Spiel bestimmt, fast durchgehend bis zum Schluss", sagte Würzler. Aus seiner Sicht hatte seine Mannschaft danach viel mehr Spielanteile, war das aktivere Team und nutzte die Räume, die sich gegen einen in der Defensive anfälligen Gegner auftaten, konsequent aus.

Unterstinkenbrunn verkürzt, Ernstbrunn bleibt dennoch klar obenauf

Nach dem Seitenwechsel kam Unterstinkenbrunn durch Maurice Dolezal in der 52. Minute zwar auf 1:3 heran. Für Würzler änderte dieser Treffer aber nichts an der grundsätzlichen Bewertung des Spiels. "Ein, zwei Aktionen haben wir noch zugelassen, dabei ist auch das Gegentor passiert", sagte er und hielt gleichzeitig fest, dass seine Mannschaft ansonsten weiter wenig anbot. Ernstbrunn blieb aus seiner Sicht kontrolliert, ließ sich vom Anschlusstreffer nicht aus der Ruhe bringen und hielt die Partie in der Hand. Den Schlusspunkt setzte schließlich David Breitseher in der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 4:1, der einen Abend abrundete, den Würzler als verdienten Auswärtssieg einordnete.

Ein Sieg, der auch für die nächsten Wochen zählen soll

Auch in der Gesamtbetrachtung fiel das Urteil des Ernstbrunn-Trainers eindeutig aus. "Der Gegner war okay, aber ein bisschen geschwächt und defensiv etwas anfällig", sagte Würzler. Für ihn war das ein Punkt, den seine Mannschaft im Verlauf der Partie immer besser für sich nutzte. Entsprechend wichtig war das Ergebnis für die Stimmung und den weiteren Weg. "Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht, damit wir wieder auf die Erfolgsspur kommen", betonte der Trainer. Mit nun zehn Punkten aus sechs Runden liegt Ernstbrunn auf Platz sechs der Tabelle. Die Richtung für die nächsten Wochen ist damit klar vorgegeben: an dieses Spiel anknüpfen und weiter abliefern.

1. Klasse Nordwest: Unterstinkenbrunn : Ernstbrunn - 1:4 (0:3)

  • 94
    David Breitseher 1:4
  • 52
    Maurice Dolezal 1:3
  • 45
    Bernhard Hainz 0:3
  • 38
    Emir Dilic 0:2
  • 26
    Jan Malik 0:1