In der 1. Klasse Nordwest hat sich UFC Wildendürnbach am Freitagabend bei UFC Gaubitsch mit 2:1 durchgesetzt und den fünften Sieg in Serie eingefahren. Trainer Christoph Rahming sprach danach von einer "über 90 Minuten konzentrierten, kämpferischen Topleistung". Die Gäste führten durch Vojtech Kamas und Martin Rehola 2:0. Zur Pause stand es 0:1.

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Dass es auf dem kleinen Platz in Gaubitsch unangenehm werden würde, hatte Rahming erwartet. "Es war von Anfang an wieder ein sehr intensives Spiel. Sie waren sehr aggressiv, aber wir waren gut im Spiel", sagte der Trainer der Gäste. Schon vor dem Führungstor sah er seine Mannschaft eigentlich vorne, weil aus seiner Sicht ein Treffer nicht anerkannt wurde. "Wir haben vor dem wirklichen 1:0 schon das 1:0 gemacht", meinte Rahming und bezog sich auf einen Kopfball von David Tötzl, bei dem der Ball für ihn klar hinter der Linie war. Wildendürnbach ließ sich davon aber nicht aus dem Tritt bringen. In der 25. Minute fiel das 0:1 dann doch, als Vojtech Kamas erfolgreich nachsetzte. Rahming beschrieb die Szene so: "Wir haben top nachgesetzt und den Ball souverän über die Linie gedrückt." Mit diesem Vorsprung gingen die Gäste auch in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie genau so, wie Rahming sie angekündigt hatte: viele Zweikämpfe, viele lange Bälle und viel Arbeit auf engem Raum. Wildendürnbach blieb dabei das aktivere Team, machte sich das Leben vor dem Tor aber länger schwer als nötig. "Wir haben eine Vielzahl an Chancen herausgespielt. Leider haben wir dort einiges liegen lassen", sagte der Coach. Dass seine Mannschaft trotzdem vorne blieb, lag aus seiner Sicht auch an Torhüter Simon Simecek. "Gott sei Dank hat unser Torhüter sehr vieles gehalten", sagte Rahming. Die endgültige Entscheidung fiel erst spät. In der 87. Minute traf Martin Rehola mit einem satten Schuss aus 20 bis 25 Metern zum 0:2 und sorgte damit für Erleichterung auf Seiten der Gäste. Das 1:2 von David Ledecky in der Nachspielzeit kam für Gaubitsch zwar noch dazu, änderte für Rahming aber nichts mehr am Gesamtbild.
Einen einzelnen Knackpunkt wollte der Wildendürnbach-Trainer nach Schlusspfiff gar nicht herausheben. "Den richtig wichtigen Moment gibt es heute nicht. Es war über 90 Minuten eine konzentrierte, kämpferische Topleistung und wir sind absolut verdient der Sieger", sagte er. Besonders gefiel ihm die Haltung seiner Mannschaft. "Wir waren aggressiv, wir waren bis in die Haarspitzen motiviert, und jeder Zentimeter war gefightet", erklärte Rahming. Dazu komme, dass seine Mannschaft in den Zweikämpfen präsent gewesen sei und insgesamt mehr Willen gezeigt habe. Trotz des Auswärtssiegs verteilte er auch Respekt an den Gegner. Gaubitsch habe vor allem nach vorne Qualität, außerdem gebe David Pasek der Mannschaft Stabilität. "Die werden sicher noch Punkte machen", meinte Rahming. Für Wildendürnbach bedeutet dieser 2:1-Erfolg jedenfalls 15 Punkte nach sieben Runden und weiter Rang zwei hinter SC Laa/Thaya. Zusätzlichen Grund zur Freude hatte Rahming auch wegen der Reserve, die laut seiner Schilderung den Tabellenführer absolut verdient mit 7:1 schlug.