Runde 19 in der 1. Klasse Ost brachte dem ASK Eichkogel zuhause ein 1:2 gegen den SC Göttlesbrunn - Arbesthal. Die Partie bot über weite Strecken wenig Torszenen, viel Leerlauf und am Ende den entscheidenden Fehler auf Eichkogler Seite. Obmann Andreas Raimund Schilder sprach von einem „Sommerkick“, in dem sich beide Teams „lange neutralisiert“ hätten. Eichkogel führte zunächst, kassierte kurz vor der Pause den Ausgleich und verlor nach einer späten Unstimmigkeit in der Abwehr – eine enge Angelegenheit, die aus seiner Sicht an den Gast ging, weil dieser seine Chancen konsequenter nutzte.

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Die Begegnung begann schwungvoll, verlor aber rasch an Tempo. „Das Spiel war ein Sommerkick, beide Mannschaften haben sich gut neutralisiert“, beschrieb Schilder den zähen Fluss. Aus seiner Sicht war die frühe Eichkogler Führung das Ergebnis einer Elfmeterszene: „Irgendwann wurde unser Lukas Dörr im Sechzehner gefoult, dann hat’s einen Elfmeter für uns gegeben – eines der wenigen Highlights der ersten Halbzeit.“ Auf der Anzeigetafel stand kurz darauf das 1:0: In Minute 17 traf Andre Konrad für Eichkogel. Richtig Fahrt nahm die Partie trotzdem nicht auf, vieles plätscherte dahin. Und als bereits vieles auf eine Pausenführung hindeutete, schlug Göttlesbrunn eiskalt zu: Mathias Almstädter stellte in der 45. Minute auf 1:1 – genau zum Halbzeitpfiff war damit wieder alles offen.
Aus der Kabine kam kein völlig anderes Spiel. „Zweite Halbzeit war nicht viel besser, es war wieder ein sehr lascher Fußballnachmittag“, hielt Schilder fest. Chancen blieben rar, beide Seiten arbeiteten viel zwischen den Sechzehnern. Dann kippte die Partie in einer Szene, die Eichkogel noch lange ärgern dürfte. „Der entscheidende Moment war einfach die Unstimmigkeit in der Abwehr, die zur Niederlage geführt hat“, sagte der Obmann. Göttlesbrunn schaltete nach diesem Fehler schnell, erhöhte das Tempo und nutzte die Möglichkeit eiskalt – Thomas Gall traf in der 73. Minute zum 1:2. Eichkogel warf danach noch einmal alles nach vorn und kam zur Kopfballchance: „Wir hatten sogar noch die Möglichkeit auf den Ausgleich durch Andre Konrad, aber er hat den Ball neben das Tor gesetzt.“ Mehr war an diesem Nachmittag nicht drin.
In seiner Gesamteinschätzung wollte Schilder keine großen Unterschiede zwischen den Teams herbeireden. „Da hat's eigentlich keinen Unterschied gegeben. Wir haben uns neutralisiert. Es war einfach das Momentum bei Göttlesbrunn, und sie haben ihre Chancen besser genutzt“, erklärte er. Rahmenbedingungen spielten für ihn ebenfalls eine Rolle: „Die sommerlichen Temperaturen waren anscheinend für unsere Jungs zu viel. Und auch auf den Rängen ist keine richtige Stimmung aufgekommen.“ Ein Sonderlob gab es für das Gespann: „Die Schiedsrichterleistung war sehr, sehr gut. Es hat keine strittigen Situationen gegeben, der Schiedsrichter hatte das Spiel über die volle Distanz im Griff.“ Zum Abschluss nannte Schilder seinen Spieler des Tages: „Bei uns war das Simon Wieland.“
In der Tabelle liegt Göttlesbrunn - Arbesthal nach 19 Runden mit 36 Punkten im Spitzenfeld, Eichkogel hält als Achter bei 28 Zählern. Für die Heimischen bleibt die Lehre eines Nachmittags mit wenig Highlights, aber klaren Erkenntnissen: kompakt bleiben, die einfachen Fehler abstellen – und sich beim nächsten Mal für den Aufwand wieder belohnen.